Klinikwahl: das war einfach

So, gestern abend dann der zweite Infoabend. Neue Klinik, gleicher Ablauf: Kreissäle besichtigen, Wochenstation bewundern, Vortrag anhören, Fragen stellen. Nur Proben gab es diesmal keine (mist, wo doch unsere Probe vom Dehnungsstreifen-Massageöl gerade eine Woche gereicht hat..).

Und ich bin erleichtert, dass mir die Klinik viel besser gefallen hat als die erste. Wir schauen uns vielleicht noch ein oder zwei andere an, aber ich denke, dort könnte ich mir die Entbindung ganz gut vorstellen:

  • hellere und größere Kreissäle (mit Fenster! Ha!)
  • Uniklinik, also medizinisch gut versorgt
  • ganz toll: Beistellbetten für die Kleinen, also richtig zum Bett offene, auf der Wochenstation
  • maximal Zweibettzimmer, solange noch Zimmer frei sind, werden sie als Einzelzimmer belegt
  • große Wochenstation: 16 Doppelzimmer mit Alpenblick statt 5 winzige Dreierzimmer
  • wenn nicht gerade alles belegt ist, kann man den Vater für die Nacht “dazubuchen” – flexibles Familienzimmer also, und ich wäre nicht alleine!
  • es gibt eine Wanne (ich will zwar keine Wassergeburt, aber so zur Entspannung..)
  • die Hebammen arbeiten viel mit Aromatherapie, Kügelchen, Akupunktur.. ich nehm alles, was hilft..
  • es gibt Parkplätze. Unschlagbarer Vorteil im Vergleich zu fast allen anderen Münchner Kliniken.
  • Besuchszeiten sind für Väter rund um die Uhr (wörtlich), für andere auf nachmittags beschränkt – super Lösung
  • Zusatzuntersuchungen für die Knirpse: einmal in den ersten 24 Stunden zusätzlich zur normalen U1, außerdem Hüftultraschall und Stoffwechseltest (wäre schlau, da ich meinem Knirps sowohl kaputte Hüften wie auch kaputte Schilddrüse vererben könnte). Gab’s in der anderen Uniklinik nicht.

Klingt doch richtig gut, oder?

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2 Gedanken zu „Klinikwahl: das war einfach

  1. agichan

    Das in meinen Augen wichtigste Pro: der Papa darf rund um die Uhr da sein!
    Meine Tochter kam am Abend zur Welt und der Papa musste fast pünktlich um 22h die Wochenstation wieder verlassen, denn auch als Papa dürfe man Besuchszeiten nur ausdehnen, aber nicht gänzlich überschreiten. Er wollte nicht heim. Er kam sich bescheuert vor als er zu Hause war. Da hatte er gerade eine Tochter bekommen und lag dann zu Hause alleine im Bett – ohne Kind und Frau? Und mir ging es, btw, auch nicht besser. Hab mich in den ersten Stunden maßlos überfordert gefühlt – sobald mein Mann da war, war ich deutlich sicherer in allem was ich tat.

    Auch 2Bettzimmer (unter Umständen mit Einzelbelegung) sind ganz schön praktisch. (man möchte diese ersten, intimen Stunden wenn möglich ja wirklich nur zu dritt verbringen…)

    Was die Kreißsäle betrifft, so wird es dich, glaube ich, zwar wenig interessieren, ob sie groß und hell sind, aaaber die Gewissheit darüber ist ja auch schon was wert ;)

    [Schussel]: Ja, das mit den Besuchszeiten finde ich wirklich toll. Eigentlich will ich ja eh ambulant entbinden, aber man weiss ja nie, wie’s kommt.
    Und die Kreißsäle – klar, das wird in dem Moment eher wurscht sein, aber im anderen Krankenhaus waren die wirklich im Keller und so eng, dass ich das sehr abschreckend fand. Und wenn ich dann schon mit einem schlechten Gefühl da rein gehe…

    Antwort
  2. agichan

    Im Keller? Damit die Schreie der Frauen nicht so störend sind? :D
    Ambulant werde ich das nächste mal (hoffentlich) auch entbinden, Krankenhäuser sind – egal wie toll sie ausgestattet sind – furchtbar ;)

    Antwort

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