Christkindplanung
Unser erstes Weihnachtsfest mit Kind steht vor der Tür. Ich freue mich ehrlich gesagt wie verrückt darauf. Weihnachten war für mich immer kuschelig, geheimnisvoll, mit vielen warmen Lichtern und leckeren Düften. Ich hoffe, dass auch wir unsere ganz eigene Weihnachtstradition finden und jedes Jahr in strahlende Knirpsaugen blicken dürfen. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.
Zu Weihnachten gehört in unserer Gesellschaft das Schenken. Ein wunderschöner Brauch, wie ich finde. Selbstverständlich soll auch der Knirps beschenkt werden. Genau wie der Allerbeste und ich es als Kinder kennengelernt haben, wird hier das Christkind die Gaben bringen. Schön wäre es, wenn es auch für uns so einfach wäre. Denn natürlich gibt es da nicht nur uns Eltern, die den Knirps bescheren möchten, sondern auch noch stolze Großeltern, Urgroßeltern, Onkel und Tanten, die sich alle auf den ersten Nachwuchs unserer Generation stürzen. Auch das ist wunderschön. Bei mir wirft es aber die Frage auf: wie weit muss die Schenkerei auf Dauer reguliert werden?
Nun könnte man einfach sagen, da wird überhaupt nichts reguliert. Jeder schenkt dem Knirps, was er schenken mag und basta. Vom Grundprinzip her gefällt mir das sehr gut, schließlich sollen Geschenke von Herzen kommen und etwas persönliches sein, da sind eigentlich Regeln fehl am Platz. Allerdings kenne ich beispielsweise den aktuellen Spielzeuggeschmack meiner Eltern und einiger meiner Geschwister und sehe den Knirps daher bereits begraben unter Bergen von blinkendem Plastikspielzeug mit Soundeffekten. Ich habe ja überhaupt nichts gegen Plastik an sich, und gelegentlich darf von mir aus auch etwas batteriebetriebenes dabei sein. Ich bin nicht der Typ für „nur pädagogisch wertvolles Holzspielzeug“. Nur habe ich das Gefühl, dass Oma und Opa alles als nutzlos ansehen, was nicht blinkt und dudelt. Dann sind da noch die entfernteren Verwandten, die gerne Kleidung schenken, die unglaublich unpraktisch ist (ich sage nur steife Jeanshosen mit drückenden Knöpfen) und bestenfalls in einer Größe, die dem Knirps dann Winterklamotten für den nächsten Sommer beschert. Und schon allein die Menge der schenkenden Verwandschaft lässt mich befürchten, dass der Knirps mit so vielen Gaben mehr als überfordert wäre. Einen Vorgeschmack davon haben wir bereits zur Geburt bekommen: wir besitzen nun 5 Schnuffeltücher und 6 Spieluhren, von denen 4 exakt die gleiche Melodie spielen; Kleidung, die er nie angehabt hat, weil der dicke Fleeceanzug erst im Sommer gepasst hätte; dudelnde Spielbälle, die ich bedienen kann, der Knirps aber nicht… nun ja.
Eine andere Möglichkeit wäre, es so wie meine eigenen Eltern handzuhaben. Da wurde von einer Oma jedes Jahr ein Büchergutschein geschenkt (und Bücher sind etwas, wovon man meiner Meinung nach tatsächlich nie zuviel haben kann). Die andere Großelternseite hat den für die Geschenke bestimmten Betrag an meine Eltern gegeben, die dann für jeden von uns etwas passendes ausgesucht haben. Ich weiss nicht, seit wann es damals bei uns diese Regelung gab und was zuvor passiert ist. Bei den Beteiligten kann ich mir aber gewissen Uneinigkeiten in Bezug auf sinnvolles Schenken sehr gut vorstellen. Einerseits keine schlechte Idee. So kann man statt vieler kleiner und eventuell nutzloser Geschenke ein gemeinsames, teureres Geschenk besorgen und außerdem besteht nicht die Gefahr, dass die Eltern entsetzt auf den ausgepackten Plunder blicken. Andererseits ist es auch sehr unpersönlich. Es ist eben ein Zuschuss zu den Geschenken der Eltern und kein eigenes Geschenk von Oma und Opa. Und außerdem finde ich es schlecht machbar, irgendjemanden gezielt um ein Geldgeschenk zu bitten, nur weil man ansonsten unerwünschte Geschenke befürchtet..
Es wäre auch möglich, Wunschlisten oder zumindest Richtungshinweise zu geben. So hätten die Schenker wenigstens noch teilweise selbst die Wahl, könnten sich aber an unseren Vorstellungen orientieren. Aber auch das ist fast genauso unpersönlich wie das reine Geldgeschenk. Außerdem fühlt es sich arrogant an. Natürlich sind wir die Eltern, aber sind unsere Vorstellungen von sinnvollem Spielzeug denn wirklich die einzig wahren? Sicherlich nicht. Ich mag auch generell keine Wunschgeschenklisten. Für mich sieht das immer aus wie fordernde Bestellzettel, auf denen dann abgehakt werden kann. Da muss man sich keine Mühe, keine Gedanken mehr machen, kauft einfach, was genannt wird. Schnell fällt mir auch Verwandschaft ein, die solche Listen bestenfalls belächeln und dann ignorieren würde, schlimmstenfalls sich darüber lustig machen und gezielt das Gegenteil kaufen.
Noch diskutieren wir und wägen ab. Auf der einen Seite der Wunsch, den tiefen Sinn des Schenkens zu erhalten und alle Regeln zu verwerfen. Auf der anderen Seite der Wunsch, den Knirps mit einer noch überschaubaren Menge von schönen Dingen zu beschenken, die die kindliche Phantasie nicht ganz ausschalten oder übermorgen halb kaputt in der Ecke liegen.
Ich bin gespannt: wie ist das bei euch? Gibt es Regeln?
Und wo wir schon dabei sind – Christkind, Weihnachtsmann oder nichts davon?


Christkind!!!!
1:0 für’s Christkind. Oder ich zähle mich auch gleich mit: dann 2:0.
Wir handhaben das nun seit fast 6Jahren so, dass wir sagen, was geschenkt wird. Es mag im ersten Augenblick arrogant klingen, aber so bekommen die Kinder das, was sie brauchen bzw wirklich haben möchten. Und wir laufen nicht Gefahr nachher 4 Kisten mit Bauklötzen und 2 Puppenwagen unter dem Baum zu haben.
Wem sonst nichts einfällt oder wer virher nicht fragt, der schenkt eine Kleinigkeit (Ein Spielzeugauto oder sowas) und einen Umschlag mit Geld, welches direkt in das jeweilige Sparschwein wandert.
Anfangs hatte ich auch Probleme damit zu sagen, dass wir Dieses oder Jenes haben wollen. Mittlerweile weiß es jeder und fragt auch vorher. Was bringt das 34 Puzzel oder das 6 Kuscheltuch, wenn es eh in der Ecke liegt?
Eve z.B. bekommt einen dieser nervigen Musikbälle, Bauklötze und eine Kugelnbahn. Zum Geburtstag im Januar UND zu Weihnachten. Reicht allemal für ein nichtmal bzw grad einjähriges Kind. Mehr würde sie gar nicht verarbeiten können.
Das Geld, was sie dann bekommt wird beiseite gelegt und dann genutzt, wenn wir es für sie brauchen (Schuhe, Kleidung, Spielzeug etc…)
Davon haben wir und die Kinder (und auch die Schenkenden) mehr als von irgendeinem Schnickschnack, der nicht gebraucht und genutzt wird.
Eben, der Knirps hat ja dann auch schon wieder Geburtstag Anfang Februar.
Vermutlich muss ich mich da einfach überwinden. Wie Du sagst, es fühlt sich erst mal komisch an, ist aber wohl die vernünftigste Lösung.
Achso, ganz vergessen… Bei uns kommt der Weihnachtsmann
2:1 (Christkind: Weihnachtsmann)
Meine Familie hat da einen sehr brauchbaren Geschmack und ähnliche Vorstellungen wie ich. Das grenze ich nicht weiter ein.
Manche fragen mich, was zu gebrauchen wäre, dann teile ich ihnen meine Wünsche für die Minimaus mit und sie können sich was raussuchen.
Als die Eltern vom Erzeuger noch mit im Geschenkeboot saßen war ich da sehr, sehr rigoros. Sie hatten mich bereits vor der Geburt geragt was mir wichtig ist und dann mit den Geschenken die es zur Geburt gab sämtliche meiner genannten Punkte ignoriert und genau das geschenkt was ich nicht wollte. Danach hab ich klare, sehr strenge, Vorgaben gemacht und alles andere bei Ebay verscherbelt oder der Kleiderkammer gestiftet.
Jetzt, schenken sie ihrem Enkelkind gar nichts mehr.
Schade, aber für meine Nerven nicht weiter schlimm, später werden sie es der Maus erklären müssen, nicht mir.
Ob Christkind oder nicht, weiss ich selbst noch nicht genau. Weihnachtsmann aber auf keinen Fall.
Das finde ich wirklich mies – erst fragen und dann das Gegenteil schenken. Warum macht man das? Schade für die Kleine, ja.
Dann zähle ich Dich im Geschenkebringer-Duell mal als Enthaltung. Weiter 2:1.
Schön fand ich da übrigens, wie ich es in meiner amerikanischen AuPair-Gastfamilie kennengelernt habe: da kam ganz normal Santa Claus und hat die Geschenke gebracht, aber es gab auch noch einzelne Geschenke von den Eltern und Großeltern, die also offiziell nicht von Santa waren. Weil man sich an Weihnachten etwas schenkt. So war alles drin.
Meine Eltern haben „rationiert“ – ich wäre sonst (Einzelkind und erstes Enkelkind usw.) unter den Geschenken verschwunden.
So war überforderung ausgeschlossen und geschadet, kann ich behaupten, hat es mir nicht.
PS: Christkind. *g*
Ich glaube auch nicht, dass das rationieren schadet. Es fühlt sich eben nur für mich als Rationierende blöd an – für die Kinder sehe ich wirklich keinen Nachteil.
3:1 für’s Christkind
Weihnachtsmann!
UNd auch hier gibt es Wunschlisten. Selbst zum Geburtstag gab es bei uns eine Geschenkebox im ansässigen Spielzeugladen, wo jeder rausnehmen und kaufen konnten. Ich habe auch lange überlegt, ob es das richtige ist, aber ehrlich gesagt waren die Leute sehr froh darüber und empfanden das als angenehm.
Meine Eltern gehören zur Fraktion „pädagogisch sehr wertvoll schenken“ – was leider dazu führen kann, dass meine Tochter das Geschenk unbeachtet in die Ecke legt. Meine Schwiegereltern haben nun ein eher unglückliches Händchen und bestehen darauf, dass sich etwas gewünscht wird. Ebenso rufen die Großeltern an und fragen, was wir wollen… Und auch ich rufe lieber bei meiner Schwester an und frage, was sich die Nichten wünschen. So schenkt man das richtige, etwas, dass sich das Kindelein wünscht…
Klar, bei Cedric ist es noch das, was sich die Eltern wünschen oder für sinnvoll erachten. Aber es ist mir einfach tausendmal lieber, als wenn er am Ende 10 Holzpuzzles besitzt. Und außerdem kann das eine oder andere sinnvolle / nützliche mit eingebracht werden, was einfach in naher Zukunft gebraucht wird (Du wirst sehen, der Knirps hat maximal die Nerven für zwei Geschenke – der Rest würde sowieso untergehen. Bei Caitlin war es damals so…).
Wir haben uns, als Caitlin 3 war, zum Beispiel einen Autositz gewünscht. Geld war knapp und wir waren dankbar, dass wir diese Investition nicht selbst tätigen mußten und Caitlin einen ordentlichen bekommen hat. Meine SChwiegereltern sind mit Caitlin losgezogen und haben das Design mit ihr zsuammen ausgesucht… Alle waren zufrieden
Und Caitlin besaß einen rosa Supersitz – grins!
Die letzten zwei Jahre durfte Caitlin einen Wunschzettel schreiben. Es war sooo süß. Sie hat irgendwann Anfang November angefangen und dann immer wieder geändert, dazugeschrieben, weggestrichen. Ich habe ihr erklärt, dass sich der WEihnachtsmann nur ein oder zwei Wünsche vom Wunschzettel aussucht (sie also nicht die ganze Liste bekommt) und da war es ihr besonders wichtig, dass auch das richtige draufsteht. Es war niedlich zu beobachten und die Freude war groß, als tatsächlich ihre Wünsche erfüllt wurden (es war ein SChleich-Pferdestall mit Pferden, Pegasus und Einhorn und einiges Zubehör – ich habe einfach die einzelnen Elemte an die Verwandten verteilt – der eine den STall, der andere den Pegasus und einen Pferdetransporter, der dritte das Einhorn…)… Naja, Caitlin ist größer, da klappt sowas inzwischen ganz gut. Ihre momentane Wunschliste übrigens: Feenpuppe (?), Schwimmflossen, Unterwasserphotoapparat, Einhorn/Pegasus-Puzzle, Vogelkostüm (wie kommt sie nur darauf???), Barbiekrone, DVD Barbie-Weihnachtsgeschichte und Playmobil-Schildkröte und Schmetterling (ich befürchte, sowas gibt es gar nicht – ich werde sie vorsichtig auf Schleich umschwenken lassen…). Ich finde sowas einfach niedlich und erfülle solche Wünsche einfach gern! Und dann gibt es eben noch etwas persönlich ausgesuchtes oder selbstgemachtes dazu…
Ich versuche, mir Weihnachten zu erhalten, in dem ich Kleinigkeiten dazu schenke, die ich selbst ausgesucht habe. Etwas selbstgenähtes für die Nichte zum Beispiel. Sowas halt…
Liebe Grüße
Kathi
Ich denke auch, dass der Knirps nicht mehr als 2-3 Sachen verarbeiten kann. Und dann hat er ja eben wie Cedric schon 6 Wochen später wieder Geburtstag (Mist, da habe ich damals irgendwie nicht nachgedacht.. *grins*). Wir haben schon überlegt, ob wir uns vielleicht auch Sachen wünschen, die er dann aber eigentlich erst im Sommer bekommt – Sandkastenzubehör und sowas.
Ich seh schon, auch mit pädagogisch wertvolleren Schenkern hat man so seine Probleme. So ein Mittelding wäre ganz gut.
Auf die Wunschzettelzeit freue ich mich auch schon sehr! Das war zuhause immer eine große Sache. Wunschzettel rauslegen, am nächsten Morgen war er weg und kleine Schritte im Schnee… huihui
Der Weihnachtsmann holt auf: es steht 3:2!
Ich kann dich gut verstehen, denn uns geht es ähnlich. Auch hier wird das erste Mal Weihnachten gefeiert und der kleine Mann ist der erste Nachwuchs. Ich habe eine Menge Verwandte und auch der Papa hat eine große Familie. Da ich das bereits vor 13 Jahren bei meiner jüngsten Schwester, die nun das Nesthäckchen der Familie war, erlebt habe wie ein Kind unter Geschenken ersticken kann und dann anschließend nicht die Sachen wertschätzt, möchte ich das nicht wiederholen. ..
Natürlich möchten wir die Freude Geschenke für den Kleinen auszusuchen nicht wegnehmen, aber es geht auch nicht, dass er tausende Sachen bekommt mit denen er vielleicht nichts anfangen kann. Das ist in meinen Augen dann schon wieder Verschwendung, so sehr ich der Familie nicht die Freude nehmen will. Wir haben also entschieden, dass solange er noch so klein ist, die Verwandten den gewünschten Geldbetrag an das Sparbüchlein überweisen. So können wir, wenn eine große Anschaffung bevorsteht, darauf zurückgreifen (z.B. einen neuen Kinderwagen, später größeres Bett, Hochstuhl, was auch immer).
Das mag blöd klingen, aber ich denke, dass es so besser ist. Wir Eltern werden auch pro Jahr 1 Geschenk schenken. Dann bekommt er noch was von den Großeltern von beiden Seiten (denen kann ich schließlich nicht die Freude am Geschenkeaussuchen nehmen) und ich denke das reicht dann auch.
Ich bin keine Rabenmutter, die ihr Kind nichts gönnt, aber wie du gesagt hast, denke ich auch, dass zuviel Spielzeug der Phantasie keinen Raum lässt, schließlich hatte ich als Kind zwar auch viele Spielzeuge, aber heutzutage ist ja alles wirklich schon so vorgekaut, dass den Kleinen kein Platz bleibt, selbst etwas auszudenken.
Und meine jüngste Schwester hat tatsächlich bis heute Probleme den Wert einer Sache zu schätzen.
Natürlich weiß ich nicht, ob das alles so klappt, wie wir uns das vorstellen, aber der Gedanke ist schön, wenn Weihnachten nicht nur mit Konsum verbindet werden würde…
Und zu uns kommt der Weihnachtsmann
Da geht es mir ähnlich wie Dir: mein kleiner Bruder ist noch im Grundschulalter, auch das Nesthäkchen, und der hat ein Zimmer randvoll mit Spielsachen. Natürlich schon alleine deshalb, weil von uns älteren Geschwistern einiges da war – trotzdem kann man ja schlecht sagen, er bekommt nichts eigenes mehr… Vielleicht müsste man da mal einen Flohmarktstand basteln. Naja, mein Problem ist das eigentlich nicht.
Ich finde gar nicht, dass das etwas damit zu tun hat, dass man seinem Kind „nichts gönnt“. Für das Kind sehe ich wirklich kein Problem beim Einschränken. Ich finde es eben nur immer schade, in Geschenke eingreifen zu müssen – aber vermutlich bleibt da nichts anderes.
Gleichstand zwischen Christkind und Weihnachtsmann: 3:3
Christkind!
(Ich glaube, meine Großeltern haben Wünsche bei meinen Eltern erfragt.. später gab es immer Geld und irgendwas kleines von den Großeltern ausgewähltes.)
4:3, Christkind wieder knapp im Vorsprung
Ich sehe schon, eigentlich ist es die Ausnahme, dass es *keine* Regeln gibt.
Weihnachtsmann -)
Saskia bekommt immer ganz gut geschenke und sollte es doppelt sein, kann man es umtauschen…(ist zb mit einem Farbenspiel geschehen) dann bekomt sie zb eine grössere geldsummer und davon habe ich ihr eine Woche Kunskurs in den Ferien bezahlt+ein Fahrrad. Also Sachen,die wir uns hätten eher nicht leisten können.
Aber ein bischen viel bekommt sie auch ,wenn wir in deutschland zu Weihnachten sind.
Das finde ich auch nicht schlecht, also vom Geld dann sowas wie Ferienlager oder vielleicht Reitstunden etc. zu bezahlen. Noch ist es aber dafür natürlich zu früh.
Der Weihnachtsmann zieht also mit 4:4 wieder gleich!
Von Anfang an hat die Verwandtschaft nach speziellen Wünsche und Größen gefragt. Da wir keinen GeschenkErwartungrausch anerziehen wollten, haben wir in den ersten Jahren tatsächlich selber gar nichts zu Weihnachten geschenkt, weil die Geschenke der anderen schon Überforderung genug waren. Das einzig schwierige dabei ist, dass es manchmal weh tut, wenn sich das Kind freudig beim Onkel bedankt für MEINE tolle GeschenkIdee. Aber auch das regelt sich mit älteren Kindern.
Mhh, das stimmt natürlich. Wir müssen mal sehen, was nun wirklich zusammen kommt – vielleicht sparen wir uns das eigene Geschenk auch. Besonders im momentanen Alter ist dem Knirps wohl eh noch egal, was von wem kommt, ob nun Mama, Opa oder Christkind. Später würde ich aber schon immer etwas kleines selbst schenken wollen. Und wenn es nur was ganz winziges ist.
Ich hoffe sehr, dass hier auch noch gefragt wird und nicht einfach geschenkt.
Hier gibts den Weihnachtsmann und wir haben eine Geschenkliste von der sich jeder wenn er mag etwas aussuchen darf. Und für diejenigen die sich mit nichts von der Liste anfreunden können, gibts eben das Sparschwein welches wir dann für das Kind bei Bedarf plündern. Es gibt ja immer wieder größere Anschaffungen die auf Anhieb nicht immer auch sofort finanzierbar wären.
Das klingt sehr vernünftig. Warum fällt mir das nur so schwer, mich mit so einer Regelung anzufreunden?
Der Weihnachtsmann hat erstmals Vorsprung. 4:5 also jetzt.
also ich mache meistens eine Wunschliste, aber auch damit war der Zwerg teilweise überfordert – viel Verwandschaft, viele Geschenke – so das wir teilweise 3 Tage etwas geschenkt haben – aber regulieren möchte ich auch nicht – derjenige, der was schenken will soll auch was schenken!
So viele Geschenke will ich eigentlich nicht. Wie ich oben irgendwo schon kommentiert hatte – das kenne ich von meinem Bruder, dann liegt das meiste nur irgendwo im Eck und geht kaputt. Sehr schade. 3 Tage Geschenkemarathon sind doch vermutlich für so einen kleinen Mann auch noch viel zu viel…
bei uns wird fürs christkind auch eingeteilt, teilweise sogar von mir gekauft und einfach das geld einkassiert. sicher auch deshalb, weil zwei wochen danach gleich der geburtstag kommt und somit die ganze geschenkeflut des jahres auf diese zwei wochen konzentriert ist – und das muss geplant werden.
bzw. werde ich gefragt, was sinnvoll ist oder ob was bestimmtes anklang finden würde.
(bei meiner familie funktioniert es wunderbar, bei den schwiegereltern, nojoo… die können einem auch nicht sagen, wenn sie was nicht kaufen, auch wenn wir drauf warten. aber im prinzip funktioniert es.)
Klingt auch sehr vernünftig. Bei uns sind es dann zwar mehr als zwei Wochen zum Geburtstag, eben wie bei eurer zweiten – weit ist das auch nicht weg. Vielleicht doch gleich Sommergeschenke (Bobbycar…).
Ich bin mir noch ziemlich unsicher, welche Familienseite bei uns besser auf eine „Regulierung“ reagieren würde. Manchmal wird man da überrascht..
Ausgleich! 5:5.
Wir wechseln uns ab – dieses Jahr Weihnachtsmann, letztes Jahr Christkind.
Bei uns ist es ein himmlisches Duo sozusagen.
Aber nur, weil meine Süße in einen katholischen Kiga geht und dort das Christkind kommt…………WIR KENNEN NUR DEN WEIHNACHTSMANN…..
Mit Kind hat Weihnachten wieder eine ganz andere Wertigkeit.
Einfach toll !!!
Hihi, das ist ja mal eine Lösung, die ich noch nie gehört habe, das himmlische Duo!
6:6 steht es damit, würde ich sagen.
Weihnachtsmann! Aber noch nicht, wenn das Kind so klein ist. Ab 3 Jahren (vielleicht 2) können sie halbwegs verstehen, was das ist, und sie haben keine Angst…
Bei uns ist das mit der Schenkerei eine Mischsache. Wir werden gefragt, was das Kind braucht bzw. sich wünscht, und wir machen dann Vorschläge. Spielzeug haben Kinder irgendwann genug (Kinderzimmer voll…), aber Praktisches wollen Oma, Opa und Co. auch nicht nur schenken. Da muss man dann kreativ sein… Ich denke, wenn man das gar nicht reguliert, ärgert man sich irgendwann über den ganzen Müll (jaja), der so rumliegt. Selbst wenn man ihn irgendwann auf den Boden räumt – dort nimmt er auch Platz weg… Natürlich gibt es trotz aller Pläne und Vorschläge dann doch Geschenke, die man am liebsten wegschließen würde, aber das gehört wohl dazu…
Das Christkind macht ja wenigstens keinem Angst. Hier war das immer ein geheimnisvollerweise aufleuchtender Christbaum (und wir haben die Zeitschaltuhr oder ähnliches nie gefunden, nicht mal später!), eine offene Balkontür, etwas Schnee auf dem Teppich… und davor eben warten, warten, gemeinsam singen…
Praktische Geschenke finde ich auch eher nicht so toll. Also wenn man sich das wünscht, ja – aber wenn das Kind beispielsweise sowieso eine neue Jacke braucht, dann würde es die auch ohne Weihnachten bekommen.
Mal sehen, was wir alles gerne wegschließen würden, wenn es dann so weit ist…
6:7, Weihnachtsmann wieder vorne.
Mir fällt grade wieder ein wie eine gute Freundin das bei ihren Kids gehandhabt hat als sie noch klein waren.
Es gab 1 Geschenk vom Christkind, das war am größten und besonders toll eingepackt. Der Rest kam von der Familie und den Freunden.
Find ich ein ganz gutes Mittelding. Aber mit anderthalb versteht die Maus das eh noch nicht, hab also noch ein Jahr Zeit mir das zu überlegen.
Genauso kannte ich das aus den USA von meiner Gastfamilie: Geschenke von Santa und Geschenke von Mama, Papa, Großeltern. Würde ich auf Dauer auch gerne so machen, aber wir haben genau wie ihr da ja noch Zeit. Momentan ist dem Knirps wohl ziemlich egal, wer die Bauklötze unter den Baum legt
Hier kommt das Christkind, und wir haben auch so lange wie möglich den Glauben daran erhalten. IMMER flog es gerade weg, wenn wir die Kinder gerufen haben, leider konnten sie es nie sehen, nur wir Eltern
Ich finde, das gehört zur kindlichen weihnachtlichen „Verzauberung“, und ich finde es schade, wenn schon ganz kleine Kinder sich gezielt Dinge von bestimmten Menschen wünschen, weil Weihnachten nur noch ein Geschenkeanlass ist. So war es bei einigen Familien im Bekanntenkreis.
Eine Geschenkeflut gab es bei uns nie. Meine sehr spezielle Mutter legt Wert darauf, sich nichts vorschreiben zu lassen (so empfindet sie Geschnekvorschläge), und lag daher oft so dermaßen daneben, dass man nur den Kopf schütteln konnte. Am ersten Weihnachtsfest, meine Große war 8 Monate alt, schenkte sie einen gruseligen, batteriebetriebenen Weihnachtsmann mit Bart aus Watte, der „Jingle Bells“ plärrte und mit dem Arm wedelte. Das Kind weinte und zerfetzte später den Bart. Sie schleppte Unmengen an Schokoladenkram an, für ein Kind, das mit Ausschlag auf Schokolade reagierte…. und so weiter. In Einzelfällen konnte ich durchsetzen, dass ein bestimmter Wunsch, der in das großmütterliche Weltbild der „Puppenmutti“ passte, erfüllt wurde (Puppenwagen und Puppenhaus), aber wir mußten uns dann über Jahre anhören, wie großzügig sie da war. Mein Vater hielt sich komplett raus, auch eine Lösung :-/
Da ich angeblich so eine dickköpfige Mutter bin, gab es je nach meinem Betragen immer mal wieder gar keine Geschenke, und einen Fünfziger im März oder so. Analog dazu läuft es an den Geburtstagen.
Meine Schwiegermutter schenkte anfangs gerne praktische Dinge wie Strampler und Handtücher, weil Babys ja sowieso nicht mitbekommen, was ein Geschenk ist. Später gab es einen kleinen Geldbetrag, Schwiegermutter hat sechs Enkel und nur eine mittlere Rente, aber die Kinder wissen, dass es von Herzen kommt.
Die Paten, die wirklich liebe und herzliche Paten sind, fragen nach, ebenso wie ich bei meinem Patenkind immer die Eltern befrage. Da ist das alles gar kein größeres Thema. Ich kaufe ein gewünschtes Geschenk, schicke Geld oder beteilige mich auf Wunsch auch an „Gruppengeschenken“.
Besonders in dem Alter von Kindergarten bis Ende Grundschule haben meine Kinder natürlich mitbekommen, wie großzügig hier viele andere Kinder beschenkt werden. Das sind nicht nur Päckchen, sondern auch Musicalbesuche, Weihnachtszirkus, exklusive Restaurantbesuche, also Dinge, die bei uns nur selten angesagt sind, so mit fünf Personen. Bei uns dagegen ging es im direkten Vergleich eher bescheiden zu. Wir Eltern haben daher immer eher ausgeglichen und die fehlenden Großelterngeschenke mit übernommen, also eine CD zusätzlich oder so.
Aber ich gebe offen zu, manchmal habe ich mir schon gewünscht, das Geschenkeflutproblem zu haben
Inzwischen sind unsere Kinder zwischen 9 und 14, es gibt in der Regel ein oder mehrere „Familiengeschenke“, die alle erfreuen, und noch Geschenke für jeden einzeln. Ich verlange Wunschzettel, aber die Auswahl dessen, was dann geschenkt wird, bleibt bis zur Bescherung geheim
.
Höhöhö. Ein Jingle-Bells-Weihnachtsmann? Ich hoffe oder glaube, so schlimm wird es hier nicht kommen. Aber man weiss ja nie.
Ich finde auch, dass der Christkindzauber dazu gehört. So war es wenigstens bei uns immer. Hier wurde vermutlich mit Zeitschaltuhren etc. gearbeitet, so dass wir vor der Wohnzimmertür mit Milchglasscheibe warten konnten, und plötzlich – da war Licht… und immer der KLeinste der Familie durfte dann kurz reinschauen und war höchst begeistert, wenn da tatsächlich das Christkind da war. Sowas! (und dann wurde wohl unser erster Überraschungsmoment ausgenutzt. Wir haben nämlich, als wir Halb-Teenager waren und die ersten wussten, dass es kein Christkind gibt, nach der Uhr gesucht und nie gefunden
)
Auch sonst war es bei uns sehr ähnlich wie bei euch: Wunschzettel nicht zum abhaken, sondern man wusste nicht, was man davon bekommt. Und im Vergleich zum Freundeskreis eher bescheidene Geschenke. Ehrlich gesagt hat es aber uns nie so sehr gestört, wir fühlten uns immer glücklich beschert, auch ohne Restaurantbesuche oder Fahrrad. Erst heute weiss ich so richtig, wie extrem der Unterschied zwischen uns und anderen in diesem Bereich teilweise war.
7:7 zwischen Christkind und Weihnachtsmann.
Hier im Süden ist ja wohl eher das Christkind verbreitet, ich glaube, mir war nicht bewusst, wie stark auch der Weihnachtsmann üblich ist..
Hier kommt auch das Christkind, und ich bin im Moment noch ziemlich ratlos, was das Christkind Little mitbringen könnte. Wenn schon ich überfordert bin mit der Auswahl an Spielzeug, sind es die Verwandten mit Sicherheit auch. Auf unserem Wunschzettel steht bislang eine Kugelbahn und eine Holzkrippe. Kleidung brauchen wir keine, da haben wir wahrlich genug, und Little hat ja auch Anfang März schon wieder Geburtstag. Ein Bobbycar soll’s irgendwann auf jeden Fall auch geben, und von uns bekommt er ein Bällebad. Schwierig, schwierig!
Viele liebe Grüße aus LA
Hier kommt der Weihnachtsmann.
) einen Traktor zu Treten mit Anhänger. Da reichten die Füße nicht einmal auf die Pedale. Oder der Lern-PC zum 5. Geburstag, der eigentlich für Schulanfänger ist.
Teilweise werden die Geschenke mit den Großeltern abgestimmt, teilweise gebe ich nur die Richtung vor. Manchmal gibt es auch nur eine Kleinigkeit (Buch, CD, Auto, Puppenkleidung) und einen Geldbetrag auf das jeweilige Konto.
Abstimmung in einem gewissen Rahmen find ich schon wichtig. Die Tochter bekam zum zweiten Geburtstag (übrigens der 28.12. – wer nicht rechnen kann
Aber es ist eine Gratwanderung. Mittlerweile hat es sich ganz gut eingespielt, dass fast alle nachfragen, was die Kinder gebrauchen könnten bzw. was ein mögliches Geschenk wäre.
bei uns kommt das christchindli, so heisst das in der schweiz. ich habe nach einem desaströsen weihnachten, wo der sohn als damals einziges kind dermassen überschüttet wurde, begonnen, es einzugrenzen. er hat auch am 18. november geburtstag. ich handhabe das so: zum geburtstag bekommt er ein playmobil-piratenschiff, das wünscht er sich auch. daran können sich alle, die wollen ,beteiligen und ich mach dann aus den einzelteilen päckli. sonst wird er überschüttet.
sein götti, kinderlos, hat ihm letztes jahr lauter schrott geschenkt, wie glibberknete und andere lustige dinge, die hab ich noch am selben abend sofort nach gebrauch vor den augen des göttis in den müll geschmissen und gesagt: never ever again. den anderen schrieb und schreibe ich mails, in denen ich sage: das und das könnt ihr ihm schenken, mehr bitte nicht. er packt ja gern geschenke aus. die kleine bekam letztes jahr nur windeln und kleidchen, dieses jahr checkt sie es auch schon, da brauchz auch was zum auspacken.
ich finds einfach krass, wie kinder überschüttet werden, teilweise wirklich mit schrott, der nur rumliegt und irgendwann weggeschmissen wird. und geschenke, die von den grosseltern kommen, die bleiben auch dort – wir haben schlicht keinen platz für mehr zeugs.
Weder noch. Wir wussten als Kinder immer, dass die Geschenke von unseren Eltern kommen (die sind in der Hinsicht sehr nüchtern gewesen). Trotzdem war da so ein Funke Glauben an den Weihnachtsmann….man weiß ja nie. Und diesen Funken haben uns unsere Eltern auch gelassen („Also WIR glauben nicht an den Weihnachtsmann; aber beweisen können wir natürlich nichts“ *g*). Also haben wir dann doch fleißig aus dem Fenster gespinkst, ob wir was Verdächtiges sehen. So werden wir es bei Thea wohl auch handhaben.
Was die Geschenke betrifft: Wir feiern Heiligabend mit meiner Familie, also meinen Eltern, meiner Oma etc. Da wird Thea natürlich reichlich bedacht, und deswegen haben wir ihr unsere eigenen Geschenke letztes Jahr erst am 1. Weihnachtstag gegeben, damit sich die Geschenkeflut etwas verteilt. Aber auch so war es schon eine kleine Reizüberflutung (noch dazu kränkelte das Kind).
Unsere Eltern fragen zum Glück, was wir brauchen können. Die bezuschussen auch gerne größere Anschaffungen wie den neuen Kindersitz etc. Wir haben aber auch Freunde und Verwandte, die nicht nachfragen und irgendwas kaufen. Zum Glück beweisen die aber ein ganz gutes Händchen (…mit Ausnahme einer Tante, die mir als Kind schon immer grässlichen Plastikkram geschenkt hat und diese Tradition jetzt bei Thea fortsetzt). Ansonsten wäre da der Patenonkel, der immer Erweiterungen für die Brio-Bahn schenkt (gut), meine Schwester, die gerne Klamotten für Thea kauft (auch gut, weil sie einen guten Geschmack hat und vorher nach der Größe fragt)… Ist schon alles ok so. Einen Amazon-Wunschzettel habe ich trotzdem angelegt, falls mal jemand nach Wünschen fragt.
Bei uns hat der Weihnachtsmann die Geschenke gebracht, allerdings hat er sie nur vor die Tür gestellt und ist dann schnell verschwunden. Hatte zur Folge, dass wir uns am Heiligen Abend nur um der Haustür herumgedrückt haben, um ihn vielleicht doch einmal zu sehen.
Am tollsten hab ich als Kind übrigens einen wunderschönen, selbstgefüllten und gebastelten Weihnachtskalender im Gedächtnis. So gab es jeden zweiten Tag (abwechselnd mit meinem Bruder) ein klitzekleines Geschenk. Selbstgebasteltes für den Kaufmannsladen, ein Legomännlein, Aufkleber, Süßes, undundund. Ich fand diese Kleinigkeiten einfach toll. Vielleicht könnte man also als Eltern einfach nix großes zu Weihnachten schenken, dafür immer was kleines jeden (zweiten/dritten) Tag in den Adventskalender packen und für die großen Geschenke bei den Verwandten „sammeln“?
Ich stimme für’s Christkind!
Und ich würde unbedingt ebenfalls zu irgendeiner Form von Regulierung raten. Ich habe das bei meinem Neffen miterlebt und erlebe es dort leider immer wieder: mein Neffe ist das erste und war mehrere Jahre das einzige Enkelkind weit und breit in der Familie und wurde an seinen ersten Weihnachtsfesten so dermaßen mit Geschenken zugeschüttet, das er jedesmal vollkommen überfordert und so richtig fix und fertig war. Dabei waren dann auch – von Seiten der Familie meines Schwagers – jede Menge hässliche Plastikspielsachen, die auf Knopfdruck blinkten und scheußliche Geräusche machten, undundund. Jeder will einfach der sein, der dem Kind das größte und tollste und beliebteste Geschenk machen. Mittlerweile ist ein kleiner Bruder da, seit einem halben Jahr auch noch zwei kleine Zwillingscousins, so das es sich dieses Jahr hoffentlich ein wenig in Grenzen hält, aber ich fand diesen Geschenkeberg unter dem das arme Kind, das auch noch am 18. Dezember Geburtstag hat, regelmäßig begraben wurde, immer ganz entsetzlich. Ich selbst habe meine Schwester bisher immer gefragt, was mein Neffe braucht und was er gern haben möchte und ihm dann meistens davon ein schönes Buch und eine praktische Sache (meist was zum Anziehen) geschenkt. Mit der restlichen Familie wollte sie es eigentlich in den letzten Jahren auch immer so machen, das sie die Geschenke mit ihnen abspricht und das ganze so etwas eingrenzt, aber das hat bisher nie so richtig geklappt. Die Schwiegermutter ist halt auch so eine, die sich nicht so gern an Absprachen hält, die nicht von ihr selbst kommen.
Also je nachdem, mit was für einer Familie man es so zu tun hat, muss man da sein Ding teilweise auch sehr bestimmt vertreten, sonst sagen die nur “ jaja, ist gut“ und machen doch, was sie wollen.
Christkind!
Und wir versuchen auch den Geschenkewahn so gering wie es geht zu halten
Ausserdem kommt ja vorher noch der Nikolaus und danach der Osterhase, dann Bday und dann noch Namenstag … also eigentlich sollte man dann fuer jede Jahreszeit fast alles ausgeschoepft haben …
Wir versuchen zu Weihnachten die Sitte einzufuehren nur 1 grosses Geschenk und vllt noch ein kleines … wer mehr geben moechte, kann dies dann in Form von Geld machen, was wir ins Sparschwein packen …
Wir versuchen … schau mer mal, obs gelingt und wenn ja, wie lange …
hier der Vorteil, dass die Familien so weit auseinander wohnen, dass das Kind die Geschenke sowieso nur in Portiönchen erhält. Grundsätzlich bin ich aber klar ein Freund von „weniger ist mehr“. Kinderzimmer sind zu 80% zu vollgestopft mit diversen Kram (dabei übrigens völlig egal, ob Dudelspielzeug oder pädagogisch wertvolles Holzspielzeug – zu viel ist zu viel).
Ich drück euch die Daumen, dass ihr ne Lösung für euch findet
Ach ja.. aber ich hab das Problem ja selber erst gerade angesprochen. Und weil ich selbst noch zu keinem Schluss gekommen bin, kann ich dir nicht weiterhelfen
Noch einen Daumen hoch für das Christkind. In der Schule kommt ja schon der Weihnachtsmann in der Form des heiligen Nikolauses und der sieht auch immer mehr aus wie aus der Coca-Cola Werbung.
Da wir recht weit von meiner Familie weg wohnen und die Geschenke doch eh mit der Post hin und her geschickt werden, haben wir für jedes Kind einen Wunschzettel auf ama.zon angelegt. So kann jeder schauen was passt (auch finanziell) und es entweder gleich dort besorgen oder normal einkaufen gehen und mir Bescheid geben. Bei 2 Mädels mit nicht ganz 2 Jahren Abstand brauche ich halt einfach keine Klamotten für die Kleine.
Bei uns sind die Geschenke sowieso immer für Beide. Weil hinterher müssen/wollen sie eh beide damit spielen. Und alles doppelt anzuschaffen geht gar nicht.
Bei uns kommen Christkind und Weihnachtsmann. Die arbeiten zusammen, weil einer allein gar nicht alles schaffen kann. Und manchmal fällt ihnen bei der Verwandtschaft auf das noch ein Päckchen für uns da ist und lassen es dann bei der Verwandtschaft. Der Zeitplan ist halt eng gesteckt.
Beschert wird dieses Jahr zum ersten Mal am Weihnachtsmorgen. So können die Kids den ganzen Tag mit den Sachen spielen und müssen abends nicht völlig aufgeregt ins Bett bugsiert werden. Hoffe ich zumindest.