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	<title>Schussel plappert</title>
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		<title>Schussel plappert</title>
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		<title>Unabhängigkeit üben</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 12:44:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schussel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kopflastiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin jemand, der ständig darüber nachdenkt, ob ich etwas falsch gemacht habe, ob ich mich hätte anders verhalten müssen, ob ich gut genug bin (ganz egal worin), ob jemand schlecht von mir denken könnte. Mangelndes Selbstbewußtsein , könnte man da einfach kurz hinwerfen und liegt damit sicher nicht falsch. Aber auch nicht ganz richtig. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schussel.wordpress.com&blog=4395503&post=1181&subd=schussel&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ich bin jemand, der ständig darüber nachdenkt, ob ich etwas falsch gemacht habe, ob ich mich hätte anders verhalten müssen, ob ich gut genug bin (ganz egal worin), ob jemand schlecht von mir denken könnte. <em>Mangelndes Selbstbewußtsein</em> , könnte man da einfach kurz hinwerfen und liegt damit sicher nicht falsch. Aber auch nicht ganz richtig. Denn auf gewisse Weise <em>bin</em> ich wohl selbstbewusst, was mir wiederum erst klar ist, seit ich gelegentlich von Freunden, Bekannten oder Vorgesetzten darauf hingewiesen werde. <em>&#8222;Du? Unsicher und schüchtern? Erzähl doch keinen Quatsch!&#8220;</em> Ich fühle mich unsicher und klein, und erscheine paradoxerweise nach außen trotzdem oft genug selbstsicher und unabhängig von der Meinung anderer. Weil ich ganz selbstverständlich ein Studium und einen Beruf aufgenommen habe, in dem man als Frau in der absoluten Minderheit ist, beispielsweise. Oder weil ich meine Meinungen überzeugt vertrete, wenn ich genug Hintergrundinformationen habe und eben selbst davon überzeugt bin. Weil ich trage, was mir gefällt und mir egal ist, ob das nun modisch, akzeptabel oder langweilig sein soll. Oder weil ich gerne Herausforderungen annehme, wie etwa einfach so alleine für einige Wochen in die Ukraine und nach China zu gehen. Was die Leute nicht sehen, sind die vielen Zweifel und Fragen, die mich nachts stundenlang wachhalten und tagsüber ablenken. Sehr viele.</p>
<p>Ich bin gewissermaßen schon mit dieser paradoxen Selbstsicherheit aufgewachsen. Zum einen war ich geradezu gezwungen, nicht auf die anderen zu hören, mich unabhängig zu machen von dem, was alle sagen und denken. Denn meine Familie gehört, nun ja, nicht zum Mainstream. Meine Eltern leben anders als die meisten Leute, in vieler Hinsicht, was hier gar nicht weiter ausgebreitet werden muss, sich aber wie ein Stempel auf uns Kinder übertragen hat. Ich habe sieben Geschwister, was schon für sich alleine ausreicht, um aufzufallen. Ich war oder bin <del>- wie sagt man nun am besten, möglichst unverfänglich -</del> in diversen Feldern überdurchschnittlich begabt und konnte mich sozusagen nicht dagegen wehren, 13 Jahre durchgehend Klassenbeste zu sein. Ich spielte in meiner Freizeit als Kind gerne im Wald, mit Hammer und Seil ausgerüstet, wie andere Kinder auch, und ich führte gerne mathematische Beweise, lernte Griechisch oder las irgendwelche Fachbücher aller Art, überhaupt nicht wie andere Kinder. Wenn man zu dieser Mischung nun noch ein Zahnspangengestell gibt, das wie ein Pferdegeschirr um den Kopf befestigt wird, eine Brille und eine gewisse Unsportlichkeit, dann hat man den filmreifen Klassendepp vor sich. Ich war <em>das Pferd</em>, <em>die Streberin</em> (ohne auch nur je in meiner Schulzeit eine Stunde zu lernen), <em>die Spinnerin</em>, <em>die Asoziale</em>  und was Kinder eben sonst noch so für Namen vergeben. Hätte ich dem, was die Leute sagen, viel Gewicht gegeben, dann wäre ich wohl mit ungefähr 13 Jahren wahnsinnig geworden. Stattdessen ließ ich sie reden und fand mich damit ab, erst nach etwa 10 Schuljahren meine erste richtige Freundin zu finden. Soweit ich mich erinnere, war mir tatsächlich meist egal, was die Allgemeinheit meinte. Ich war mit dem zufrieden, was ich hatte. Den Wald und die Bücher.</p>
<p>Ganz egal war es mir natürlich nicht. Es ist nicht schön, gemobbt zu werden. Je älter ich wurde, desto stärker wurde mir bewusst, wie sehr ich Außenseiter war. Und schon aus früheren Jahren gibt es Anekdoten dazu, wie ich versuchte, nicht aufzufallen. Da war zum Beispiel ich, kleine Erstklässlerin, die längst lesen konnte. Entsprechend verwundert war wohl meine Mutter, als sie beim Elternabend zu hören bekam, dass ich überall ganz hervorragend und problemlos abschneide, vielleicht etwas ruhig sei, nur beim Lesen, da hätte ich eben immer noch einige Probleme. <em>Wie, beim Lesen? Die liest doch längst flüssig und auch ganze Bücher?</em> Ich hatte wohl, um nicht aufzufallen, wochenlang in der Klasse nur stotternd und buchstabenweise vorgelesen. So, wie es eben die anderen Kinder auch taten. Nach einem klärenden Gespräch mit mir las ich fortan so, wie ich es wirklich konnte, und geholfen hat mir dieser Tarnversuch schon damals nichts. In den folgenden 13 Jahren beschränkte ich mich einfach darauf, im Unterricht oder in Gesprächen <em>gar</em> nichts mehr zu sagen, was mir den Ruf von extremer Schüchternheit und viele schlechte mündliche Noten einbrachte. Aber das nur am Rande.</p>
<p>Heute bin ich wohl immer noch mehr Außenseiter als Trendsetter, aber ich bin zufrieden. Ich habe einen erfüllenden Job, ich habe einen kleinen, aber feinen Freundeskreis und vor allem einen wundervollen Mann, der mich genau so liebt, wie ich eben bin. Im Beruf ist das gefragt, was ich gut kann und bringt mir immer wieder Erfolge, und im Alltag gibt es immer wieder Menschen, , mit denen ich Spaß haben kann, die mich um Rat fragen, meine Ansichten schätzen oder einfach so gut mit mir auskommen. Ich bin nicht mehr die Einzelgängerin, die ich war. Selbst hier im Blog, wo ich einfach meine Gedanken niederschreibe und kleine Unwichtigkeiten von mir erzähle, gibt es tatsächlich <del>und seltsamerweise </del>Menschen, die das alles lesen und manchmal kommentieren und mit mir diskutieren. Eigentlich könnte ich rundum zufrieden sein.</p>
<p>Doch es ist vielleicht genau dieses feste Umfeld, das inzwischen um mich herum gewachsen ist, das mich wesentlich abhängiger und unsicherer macht, als ich es früher war. Plötzlich mache ich mir bei jedem Satz Gedanken darum, wie er wohl bei meinem Gegenüber ankommt. Zu schüchtern? Zu langweilig? Zu vorlaut? Zu besserwisserisch? Werde ich noch genauso geschätzt, gemocht, geliebt, wenn ich <em>das</em> nun sage? Ich bin mir eigentlich relativ sicher darin, wie ich leben möchte &#8211; egal ob einfach so privat, im beruflichen Umfeld oder bei der Knirpserziehung &#8211; und doch stößt jede andere Meinung das Gedankenkarussell in mir an und lässt mich wieder zweifeln. Ständig habe ich das Gefühl, mich für meine Ansichten rechtfertigen zu müssen, noch bevor irgendein Angriff kommt. Natürlich wäre es falsch, ohne Rücksicht auf andere durch die Welt zu trampeln. Es wäre auch falsch, sich nicht mehr von anderen Meinungen beeinflussen zu lassen &#8211; das passiert mir sogar relativ oft. Aber so ein klein wenig mehr Unabhängigkeit wäre vermutlich trotzdem gesund. Ich bin mir nicht sicher, warum das so ist. Vielleicht habe ich einfach Angst, dieses stabile Netz aus Freunden und Bekannten wieder zu verlieren und alleine dazustehen. Wieder alleine.</p>
<p>Oder besser: ich habe Angst, all das zu verlieren, wenn ich genau die bin, die ich <em>eigentlich</em> bin. Denn ich habe gelernt, nicht aufzufallen. Ich finde mich immer wieder gefangen zwischen dem Wunsch, selbstsicher zu dem zu stehen, was ich kann und tue, und der Angst, als Besserwisser oder Angeber oder einfach nur bunter Hund abgelehnt zu werden. Ich spiele bei allem, was ich sagen oder schreiben möchte, den Advocatus Diaboli für mich selbst, denke über jede entfernt mögliche Entgegnung nach, nur um gleich im Voraus die entsprechende Antwort bereit zu halten (und verpasse damit manchmal den richtigen Zeitpunkt, um überhaupt etwas zu sagen). Jedes läppische Telefonat, ob mit dem Chef oder nur mit dem Kundenservice für den Telefonanschluss, bereite ich ausführlich in Gedanken oder sogar schriftlich vor, weil ich mich sonst unwohl fühle. Ich habe mir angewöhnt, in Gesprächen zu schweigen, wenn jemand Dinge erzählt, die ich für faktisch falsch halte, um die unangenehme Diskussion zu vermeiden. Mir wurde von Bewerbungstrainern beigebracht, unnötige Fragen zu Themen zu stellen, die ich eigentlich weiss, um interessiert und nicht arrogant zu erscheinen. Ich lasse manches Wissen unausgesprochen, obwohl es mir im Job Vorteile bringen könnte, nur um den älteren Kollegen daneben nicht zu brüskieren. Nur nicht auffallen eben, ganz wie die Erstklässlerin von damals.</p>
<p>Wie gern wäre ich wieder unabhängiger und offener. Ich weiß in vielen Fällen exakt, was ich will, vielleicht gerade weil ich so viel über alles nachdenke. Wie gern würde ich einfach tun und sagen, was <em>ich</em> für richtig halte, und nicht über jeden Schritt nachgrübeln, was <em>alle anderen</em> dazu meinen könnten. Denn es kostet jede Menge Kraft, sich ständig so einzuschränken, obwohl man selbst mit sich zufrieden ist. Aber es gelingt mir nicht, sondern wird immer noch schlimmer. Selbst hier im Blog, wo ich noch am ehesten schreibe, was ich denke, beginne ich damit. Je mehr ich die Menschen, die hier kommentieren und ähnliche Blogs schreiben, zu kennen scheine, je mehr sie mir mit jeder Erzählung aus ihrem eigenen Leben ans Herz wachsen, desto stärker halte ich mich zurück. Ich merke, wie ich teilweise nicht mehr kommentiere, wenn ich anderer Meinung bin, sondern still weitergehe, um niemandem auf die Füsse zu treten. Das ist auch manchmal gut so und angebracht, aber manchmal fühle ich mich, als würde ich mich selbst zensieren. Und mein Draftordner füllt sich mit halben und ganzen Artikeln, die ich nicht veröffentliche, weil ich weiss, dass sie nicht jedem gefallen werden. Aber irgendetwas an mir <em>will</em> gefallen, will nicht auffallen, will dazugehören. Da nützt es auch nichts, dass mein Kopf mir sagt, dass man sich doch deshalb nicht selbst verstellen sollte. Oder dass vielleicht manche nicht meiner Meinung sind, einige sich womöglich auch kopfschüttelnd abwenden &#8211; aber dass eine offene Meinungsäußerung mir auch die Chance gibt, Leute zu finden, die mir zustimmen, die sogar so denken oder so sind wie ich, bei denen ich mich nicht beschränken muss, oder Leute, die ganz anderer Meinung sind und mich unabhängig davon mögen. So wie <em>ich</em> ja auch sehr viele Menschen mag, die ganz anders denken und sind als ich. Trotzdem fällt es mir unglaublich schwer.</p>
<p>Ich wäre so gern mehr ich.</p>
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		<title>Updates</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 15:55:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schussel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe das Gefühl, ich bin meinen regelmäßigen Lesern einige Updates schuldig. Da werden immer viele Daumen gedrückt, hilfreiche Tips gegeben, und dann hört man nie wieder von mir. So ging es also weiter:


Das Netbook  habe ich mir nur wenige Tage nach den entsprechenden Überlegungen bestellt. Es wurde ein Samsung NC10 in dunkelblau. Ausschlaggebend [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schussel.wordpress.com&blog=4395503&post=1177&subd=schussel&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001P8239M?ie=UTF8&amp;tag=schusselplapp-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B001P8239M&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src="><img class="alignright size-full wp-image-1179" title="SamsungNC10blau" src="http://schussel.files.wordpress.com/2009/12/414fjtffxgl-_sl160_.jpg?w=160&#038;h=138" alt="" width="160" height="138" /></a>Ich habe das Gefühl, ich bin meinen regelmäßigen Lesern einige Updates schuldig. Da werden immer viele Daumen gedrückt, hilfreiche Tips gegeben, und dann hört man nie wieder von mir. So ging es also weiter:</p>
<ul>
<li>
<div><a href="http://schussel.wordpress.com/2009/10/25/die-sache-mit-dem-netbook/">Das Netbook </a> habe ich mir nur wenige Tage nach den entsprechenden Überlegungen bestellt. Es wurde ein <a href="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=000000&amp;IS2=1&amp;npa=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=schusselplapp-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=B001P8239M">Samsung NC10 in dunkelblau</a>. Ausschlaggebend waren sehr gute Testberichte, eine solide Verarbeitung, ein nicht-spiegelndes Display (unter Netbooks selten, aber wichtig für Bloggen im Garten!) und die hübsche blaue Farbe. Und es erfüllt genau das, was ich mir erhofft hatte: ich sitze nun gelegentlich damit neben einem friedlich spielenden Knirps auf dem Boden und lese mich durch die Blogs. Denn Mama muss nicht mitspielen, sie darf sich nur nicht weiter als 15 cm entfernen. Ebenso kuschle ich mich nun abends mit dem Mann aufs Sofa mit Netbook und Fleecedecke und blogge dort statt alleine im Arbeitskinderzimmer. Zwischendurch lese ich dem Mann lustige Dinge vor, zeige ihm tolles Spielzeug für den Knirps und tolle nächste Wünsche für mich. Der Bildschirm ist zwar klein, aber insbesondere zum schreiben und gelegentlichen lesen absolut ausreichend, und die Tastatur ist nur unwesentlich kleiner als eine normale und daher gut zu bedienen. Und wie ich schon erwähnt hatte, das Ding ist blau. Schick. Wirklich.</div>
</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://schussel.wordpress.com/2009/11/05/blod-und-selbstverschuldet/">Meine linke Hand </a> ist immer noch die meiste Zeit in der Daumenschiene, ist aber nach 6 Wochen Schiene mittlerweile fast schmerzfrei. Ich kann wieder greifen und frei bewegen, nur Faust machen mit innen liegendem Daumen zieht noch ein wenig. Ich bin ja ehrlich, als ich den entsprechenden Blogbeitrag schrieb und dabei Schmerzmittel schluckte, da habe ich nicht mehr an konventionelle Heilung geglaubt. Umso erleichterter bin ich, dass es wohl doch so geht.</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://schussel.wordpress.com/2009/11/07/christkindplanung/">Ob nun das Christkind kommt oder gar niemand</a>, ist dem Knirps dieses Jahr wohl noch egal. Der Weihnachtsmann wird es für uns auf keinen Fall, dazu haben wir keinen Bezug. Geschenketechnisch haben wir uns tatsächlich für feste Wunschlisten entschieden, die in der Verwandschaft auch unerwartet gut aufgenommen werden. Vermutlich wird der Knirps von uns selbst gar nichts großartiges mehr bekommen &#8211; zwei Großelternpaare und dreimal Urgroßeltern plus viele Tanten und Onkels ist sowieso schon viel zu viel. <del>Gut, dass die Tanten und Onkels größtenteils noch arme Schüler und Studenten sind und kein Interesse an Knirpsgeschenken haben.</del></li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://schussel.wordpress.com/2009/07/07/zwischengrose/">Ich habe mir nie neue Hosen gekauft</a>, passe aber mittlerweile tatsächlich in die alten Jeans. Wer hätte das gedacht. Seltsamerweise wiege ich jetzt genauso viel wie damals und genauso viel wie <del>direkt</del> zwei Wochen nach der Geburt, aber etwas weniger als vor einigen Wochen. (Ein Geständnis: Ich trage die weniger schlackerigen Umstandshosen trotzdem noch gerne. So bequem und dann noch dieser warme Bund am Bauch!) Sämtliche Oberteile aus vorschwangerschaftlichen Zeiten dagegen werden wohl noch lange ungenutzt im Schrank liegen &#8211; die sind einfach&#8230; zu klein. Viel zu klein. (Als nächstes lege ich mir außerdem einen richtig hübschen Still-BH zu, so.)</li>
</ul>
<ul>
<li>Wir haben unser <a href="http://schussel.wordpress.com/2009/11/03/zuckerfrei/">Zuckerfrei-Projekt erfolgreich abgeschlossen</a>. Der Mann war eisern und ohne jeden Tadel, wie das eben so seine Art ist. Wenn der sich etwas vornimmt, dann zieht er es auch durch. Ich dagegen habe jede Woche mehr oder weniger bewusst 1-2 mal gesündigt. Mal ein Stück Kuchen bei einer Freundin, mal ein Glas Saft. Das Ergebnis waren 3 kg weniger und vor allem eine hilfreiche Übersicht, wie oft ich an normalen Tagen wirklich zu Zucker greife. Hier ein gesüßtes Getränk, da ein gesüßter Joghurt, Kaffee mit Zucker, ein Stück Schokolade, Brotaufstrich &#8211; da kommt ganz schön was zusammen. Am leichtesten fiel mir der Verzicht auf Nachtisch und auf Zucker im Kaffee, wo ich doch sowieso jahrelang Schwarztrinker war. Am schwersten war der Zuckerverzicht nachmittags, wenn der Knirps jammerig wurde und der Abend lang wurde &#8211; dann, wenn ich Zucker als Nervennahrung benutzt habe. Ich esse wieder Zucker und auch nicht besonders wenig, aber ich bin nicht mehr auf den Mengen, die ich noch vor zwei Monaten täglich verzehrt habe. Vor allem süße Getränke und abendliche Nachtische spare ich mir momentan. So scheint mir das ganz in Ordnung.</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://schussel.wordpress.com/2009/12/04/zahnputzdilemma/">Zähneputzen geht wieder</a>! Wir sind wie schon kommentiert dazu übergegangen, dem Knirps das Zähneputzen kurz anzubieten, bei Verweigerung aber nicht weiter darauf einzugehen und einfach abzuwarten. Und tadaa &#8211; mittlerweile lässt er sich die Zähne vom Papa wieder putzen. Einfach so. Er hilft begeistert mit, Zahncreme auf die Bürste zu drücken und macht dann den Mund auf. Wenn er sehr müde ist, gibt es noch weniger gute Tage, aber das ist jetzt die Ausnahme. Ich glaube, wir sitzen Phasen ab jetzt grundsätzlich aus, das wird schon von ganz alleine wieder.</li>
</ul>
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	</item>
		<item>
		<title>Oh, Tannenbaum!</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 14:24:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schussel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern waren wir auf der Suche nach einem Christbaum. Denn ein Baum, das muss für mich schon sein. Nichts gehört für mich mehr zu Weihnachten als der geschmückte, leuchtende Christbaum. Zuhause hatten wir in den Zeiten, an die ich mich erinnere, immer eine stattliche Nordmannstanne stehen, jedes Jahr anders geschmückt. Mal mit einfarbigen Kugeln, mal [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schussel.wordpress.com&blog=4395503&post=1174&subd=schussel&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Gestern waren wir auf der Suche nach einem Christbaum. Denn ein Baum, das muss für mich schon sein. Nichts gehört für mich mehr zu Weihnachten als der geschmückte, leuchtende Christbaum. Zuhause hatten wir in den Zeiten, an die ich mich erinnere, immer eine stattliche Nordmannstanne stehen, jedes Jahr anders geschmückt. Mal mit einfarbigen Kugeln, mal mit Schleifen, mal mit Strohsternen, in einem Jahr sogar mit Süßigkeiten. Später war ich zu Weihnachten entweder zuhause, bei meinem jeweiligen Partner oder im Ausland. Den ersten eigenen Baum musste ich mir daher besorgen, als ich eher ungeplant kurz nach der Trennung von meinem Ex-Mann ein einsames Weihnachtsfest feierte, um den bohrenden Fragen der Familie zu entgehen. Da zog ich am 23. los, fand tatsächlich ein winziges eingetopftes Tannenbäumchen zum halben Preis und auch Weihnachtsschmuck im Ausverkauf, und schmückte mir dann meinen ganz eigenen Christbaum.</p>
<p>Dieses Jahr wird es das erste Weihnachten mit dem Knirps sein. Auch wenn ich mich schon fragte, ob freistehende Bäume mit Lichtern und Krimskrams dran wirklich so ideal sind, wenn man ein Krabbelkind im Haus hat &#8211; ich kann einfach nicht ohne. Die Frage ist nur, wo wir das Ding hinstellen. Irgendwie ist unser Wohnzimmer doch kleiner als gedacht. Nach einigem Hin und Her und vielen gemusterten Bäumen beschlossen wir nun also, <em>erst</em> nach einem Platz zu suchen und <em>dann</em> den passenden Baum auszuwählen. Die Exemplare von gestern müssten wir nämlich eher mitten ins Zimmer stellen. Oder in den Garten. Oder vielleicht den Esstisch auf die Terrasse ausgliedern. Alles nicht so ganz das Wahre.</p>
<p>Aber ich bin richtig aufgeregt, im positiven Sinne. Ein richtiger Christbaum! Also nicht so ein Topfbäumchen für den Tisch wie damals. Nein, einer mit Christbaumständer, mit vielen vielen Lichtern. Für mich müssen es übrigens möglichst viele, kleine, elektrische Lichter sein &#8211; seltsamerweise mag ich klassische Kerzen an Weihnachtsbäumen nicht, ich Opfer der Technik. Am schönsten finde ich es, wenn die Äste richtig dicht sind und dazwischen mindestens hundert winzige Lichtlein blitzen. Dazu dann vielleicht rote Schleifen und Strohsterne. Oder der Holzschmuck vom letzten Jahr. Oder der rote Filzschmuck, der am ersten Minibäumchen hing, kombiniert mit irgendetwas anderem.</p>
<p>Der Baum wird dann erst am 24. Dezember aufgestellt, kurz vor der Bescherung. So kenne ich das. Wir Kinder sahen den fertig geschmückten Baum meist erst dann, wenn das Christkind schon da war. Die Wohnzimmertür hatte eine Milchglasscheibe, wir alle saßen wartend und singend und spielend und Geschichten erzählend im Esszimmer und warfen immer wieder verstohlene Blicke auf die Tür. Denn irgendwann, ganz plötzlich&#8230; sah man durch das Glas einen leuchtenden Schimmer aus dem dunklen Zimmer. Der jeweils Jüngste durfte dann vorsichtig schon mal durch die Tür lugen, ob nicht vielleicht doch schon jemand da war &#8211; und wer hätte das gedacht, tatsächlich, ein leuchtender Baum und Geschenke! Diese freudigen und erstaunten Jauchzer der Kleinsten vor dem hellerleuchteten Baum waren bisher jedes Jahr genau das, was für mich Weihnachten ausmachte. Und ich bin sehr gespannt, was irgendwann für <em>unsere</em> kleine Familie Weihnachten ausmachen wird. Der Baum jedenfalls, das weiss ich jetzt schon, gehört dazu.</p>
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		<title>10 Monate</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 20:19:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schussel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knirpsiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt bist Du 10 Monate alt. Zweistellig! Wow. Für mich ist damit der erste Geburtstag, der Schritt zum richtigen Kleinkind, schon in greifbarer Nähe.
Du trägst gerade noch Größe 80, auch wenn jetzt klar ist, dass das nicht den ganzen Winter halten wird. Und Du hast immer noch sechs Zähne, momentan offenbar in Zahnungspause. Andere Leute [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schussel.wordpress.com&blog=4395503&post=1173&subd=schussel&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Jetzt bist Du 10 Monate alt. Zweistellig! Wow. Für mich ist damit der erste Geburtstag, der Schritt zum richtigen Kleinkind, schon in greifbarer Nähe.</p>
<p>Du trägst gerade noch Größe 80, auch wenn jetzt klar ist, dass das nicht den ganzen Winter halten wird. Und Du hast immer noch sechs Zähne, momentan offenbar in Zahnungspause. Andere Leute kommentieren Fotos von Dir inzwischen mit &#8222;<em>hey, jetzt hat er ja schon richtig viele Haare!&#8220;</em> und tatsächlich kann ich mir jetzt erstmals vorstellen, dass Du eines Tages einen Haarschnitt brauchen wirst. So in einem Jahr etwa. Du wiegst unserer Haushaltswaage nach immer noch etwa 10kg; offenbar geht momentan das gesamte Wachstum nur in die Höhe. Das sieht man auch ganz deutlich. Wo noch vor ein paar Wochen dicke Babybäckchen und Röllchen waren, wirst Du jetzt überall schmaler und schlaksiger. Weniger Baby, mehr Kleinkind eben.</p>
<p>Aus dem Beschäftigen, Aufpassen, einfach nur bei Dir sein der letzten Monate ist jetzt ganz stark etwas anderes geworden. Wir spielen, wir blödeln. Du lachst Dich halb kaputt, wenn wir uns nur einen Becher auf den Kopf legen oder mit Dir Verstecken spielen, und dann versuchst Du das gleiche selbst. Du drückst uns Dinge in die Hand, damit wir nochmal dasselbe machen wie gerade eben. Du erkundest die ganze Wohnung auf allen vieren und stehst, wo Du kannst, mittlerweile nur noch mit einer Hand und ganz selten auch fast frei. Laufen als Fortbewegungsmittel scheint dich aber nicht großartig zu interessieren. Du machst gelegentlich ein, zwei Schritte am Regal oder schiebst kurz den Sessel oder den Staubsauger wie einen Laufwagen vor Dir her, aber ansonsten lässt Du Dich einfach elegant wieder auf den Boden und krabbelst wie ein Weltmeister.</p>
<p>Zur Zeit begeistert Dich alles, was sich bewegt. Die Kreisel-Rassel, oder rollende Bälle und Becher. Wir haben Dir gerade ein kleines Spielzeugauto gekauft, dem Du jetzt krabbelnd durchs Wohnzimmer folgst. Ansonsten wird weiterhin gestapelt und ineinandergesteckt. Bälle in Eimer, Becher in Becher, Löffel oben drauf und so weiter. Gerne auch in Löcher aller Art geworfen, den Subwoofer haben wir jetzt abgeklebt. Und Du magst Bücher immer mehr. Inzwischen holst Du Dir manchmal eines Deiner Bilderbücher selbst, setzt Dich damit auf den Boden und schaust fasziniert die Bilder an. In jedem Buch hast Du Deine Lieblingsseiten, die Du absichtlich zu suchen scheinst &#8211; etwa die mit den kleinen Hunden. Seit wir Dir erklärt haben, dass das Hunde sind und die <em>&#8222;wau-wau-wau&#8220;</em> machen, rufst Du beim Anblick der Seite im gleichen Tonfall <em>&#8222;eh-eh-eh!&#8220;.</em> Auch sonst plapperst Du lustig vor Dich hin &#8211; Du sagst zu mir (und immer dann, wenn Du etwas willst oder brauchst, also &#8211; mich) eindeutig &#8222;Mamma&#8220;, Du sagst auch &#8222;Paba&#8220;, und &#8222;ba&#8220; (Ball) und <a href="http://schussel.wordpress.com/2009/12/02/wortfindung/">noch einige andere Plappereien</a> .  </p>
<p>Du fängst an, uns in allem nachzuahmen. Wenn Du eine Haarbürste findest, dann ziehst Du sie Dir &#8211; naja &#8211; irgendwie über den Hinterkopf (und hast sie Dir auch schon heftig an den Kopf gehauen). Wenn Du eines unserer Handys erwischst, hältst Du es seitlich an den Hals und machst mit ernstem Gesicht irgendwelche Geräusche, bevor Du es wieder an uns weiterreichst. Überhaupt, weitergeben &#8211; Du kannst uns jetzt Dinge in die Hand geben. Mit Aufforderung oder ohne. Und Du teilst gerne Dein Essen mit uns, vor allem das, was Du selbst nicht mehr haben möchtest. Manchmal bekomme ich aber auch etwas leckeres in den Mund gesteckt. Oder sogar Deinen Schnuller.</p>
<p>Du bist fasziniert von allen Maschinen und Geräten. Manchmal krabbelst Du durch die ganze Wohnung bis ins Bad, setzt Dich vor die Waschmaschine und ahmst das Geräusch nach &#8211; &#8222;<em>aaaaaahhh</em>&#8220; &#8211; während Du fasziniert auf die Trommel starrst. Dasselbe machst Du, wenn Spülmaschine oder Mikrowelle laufen. Natürlich würdest Du sämtliche Maschinen auch gern selbst bedienen, nur hast Du noch nicht ganz herausgefunden, wie wir das machen. Telefone und Computer aller Art wirken eine enorme Anziehungskraft auf Dich aus, und Du hast schnell herausgefunden, dass die alte Maus und die alte Tastatur nur halb so spannend sind wie die, die Mama immer benutzt.</p>
<p>Du warst schon wieder erkältet, aber das wird wohl in nächster Zeit noch öfter passieren. Vielleicht deshalb, vielleicht auch wegen den Zähnen oder noch ganz anderen Dingen schläfst Du auch aktuell mal wieder schlechter, und wir stillen bestimmt 4-6 mal pro Nacht. Tagsüber hängt die Stillfrequenz sehr davon ab, ob ich gerade bei Dir bin oder nicht. Du isst am liebsten Reis, trocken und ohne alles. Weitere Lieblingsspeisen des Monats sind Hackfleischbällchen, Orangen, Brot mit Erdnussbutter, und Naturjoghurt. Dafür hast Du Dich wohl an den bisher heißgeliebten Bananen erst mal überfressen, und auch Nudeln sind gerade mehr akzeptiert als geliebt.</p>
<p>Du freust Dich, wenn der Papa nach Hause kommt. Dann krabbelst Du jauchzend in den Flur und begrüßt ihn. Du freust Dich, wenn wir telefonieren, am besten mit Lautsprecher, damit Du auch mithören und mitplappern kannst. Du freust Dich, wenn Du abends müde bist und wir ins Bett gehen. Du freust Dich, wenn Du (ganz egal bei welchem Wetter, gerne auch bei 1° mit Nässe) draußen im Garten bist. Du freust Dich, wenn Du uns mit Babyzeichen das Licht zeigen kannst. Wenn Du Dich über etwas freust, dann jauchzst Du meist lustig und klatschst dabei in die Hände. Du freust Dich nicht, wenn Du gewickelt oder umgezogen werden sollst. Du freust Dich nicht, wenn Du meinen Kaffee und das Netbook nicht zum Spielen bekommst. Du freust Dich nicht, wenn Du im Auto angeschnallt werden sollst. Und auch nicht, wenn wir <a href="http://schussel.wordpress.com/2009/12/04/zahnputzdilemma/">Deine Zähne putzen wollen</a> . Aber so insgesamt freust Du Dich doch meistens über irgendwas.</p>
<p>Im nächsten Monat werde ich immer weniger bei Dir sein, während der Papa ganz für Dich da sein wird. Ihr werdet bestimmt eine Menge Spass miteinander haben. Für mich ist das ein kleines bisschen traurig, aber ich bin mir sicher, ich habe auch in einem Monat wieder genug neues von Dir zu erzählen. Und irgendwie bin ich trotzdem immer bei Dir.</p>
<p><a href="http://schussel.wordpress.com/2009/11/10/9-monate/">9 Monate</a> | <a href="http://schussel.wordpress.com/2009/10/09/8-monate/">8 Monate</a> | <a href="http://schussel.wordpress.com/2009/09/09/7-monate/">7 Monate</a> | <a href="http://schussel.wordpress.com/2009/08/11/6-monate/">6 Monate</a> | <a href="http://schussel.wordpress.com/2009/07/10/5-monate/">5 Monate</a> | <a href="http://schussel.wordpress.com/2009/06/09/4-monate/">4 Monate</a> | <a href="http://schussel.wordpress.com/2009/05/11/3-monate/">3 Monate</a> | <a href="http://schussel.wordpress.com/2009/04/09/zwei-monate/">2 Monate</a> | <a href="http://schussel.wordpress.com/2009/03/10/ein-monat/">1 Monat</a></p>
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		<title>Vorbei</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 08:15:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schussel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knirpsiges]]></category>
		<category><![CDATA[Wir]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Knirps ist 9 Monate und 29 Tage alt.
Meine Elternzeit mit dem Knirps ist heute abend vorbei. So ganz stimmt das nicht, denn rechtlich gesehen bin ich noch mindestens bis zum zweiten Geburtstag des Knirps in Elternzeit, mit geplanter Verlängerung sogar bis zum dritten Geburtstag, und werde während dieser Zeit in Teilzeit arbeiten. Was aber [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schussel.wordpress.com&blog=4395503&post=1171&subd=schussel&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><em>Der Knirps ist 9 Monate und 29 Tage alt.</em></p>
<p>Meine Elternzeit mit dem Knirps ist heute abend vorbei. So ganz stimmt das nicht, denn rechtlich gesehen bin ich noch mindestens bis zum zweiten Geburtstag des Knirps in Elternzeit, mit geplanter Verlängerung sogar bis zum dritten Geburtstag, und werde während dieser Zeit in Teilzeit arbeiten. Was aber zu Ende geht, ist die Zeit, in der ich den ganzen Tag, sieben Tage die Woche, mit dem Knirps verbringe. Meine Zeit als Vollzeitmutter.</p>
<p>Ich sage ganz offen: wenn ich sicher wüsste, dass ich auch nach längerer Auszeit problemlos in meinen Job zurückkehren könnte, wenn ich nicht der Hauptverdiener unserer Familie wäre, wenn wir von einem Gehalt auf Dauer leben könnten, wenn ich nicht diese Prüfung schreiben müsste, um auf dem Arbeitsmarkt vernünftig zu bestehen &#8211; dann würde ich jetzt vermutlich noch nicht zurück gehen. Glucke hin oder her, dazu stehe ich <del>mittlerweile</del> gerne. Das, was ich hier mit dem Knirps habe, ist momentan genau meins. Mir fehlt hier nichts. Ich würde gerne noch bei ihm sein, jetzt, wo er noch so klein und so sehr auf uns angewiesen ist. Es ist eine Zeit, die sowieso nicht ewig andauert, weil er unweigerlich größer und unabhängiger wird. Und ich hätte überhaupt kein Problem damit, diese kostbare Zeit noch ein, zwei, drei Jahre komplett mit ihm zu verbringen. Mir fällt hier die berüchtigte Decke überhaupt nicht auf den Kopf.</p>
<p>Sicher, manchmal sind die Tage lang, bis er endlich müde umfällt. Manchmal bin <em>ich</em> so müde, dass ich noch vor ihm umfallen möchte. Gelegentlich habe ich das Gefühl, alles falsch zu machen mit ihm. Und relativ oft bin ich dankbar, dass der Allerbeste irgendwann nach Hause kommt und Knirps, Haushalt und den Rest unseres Lebens mit mir in Ordnung bringt. Aber auch im Job und überall anders gibt es diese Tage, an denen man gerne mit irgendjemandem tauschen möchte.</p>
<p>Doch die Gründe wurden genannt, und meine Rückkehr in den Job steht fest. Ein weiterer Grund dafür, dass ich nun die Rollen mit dem Allerbesten tausche, ist schlicht, dass ich das nur <em>fair</em> finde. Für ihn und für den Knirps. Solange der Knirps vollgestillt wurde und erst dabei war, die erste Bindung aufzubauen, war ich unserer Ansicht nach unabkömmlich für ihn und deshalb ja auch zu Hause. Aber grundsätzlich hat der Knirps eben <em>zwei</em> Elternteile, die beide froh darüber sind, Zeit mit ihm zu verbringen und ihn aufwachsen zu sehen. Warum soll diese wundervolle Sache nur mir gehören? Und einer von uns beiden muss wohl oder übel Geld verdienen. Also bin jetzt ich an der Reihe, während der Knirps und sein Papa viel Zeit miteinander verbringen dürfen, die sicher beiden sehr gut tun wird.</p>
<p>Für mich sind die Gefühle momentan sehr gemischt. Einerseits freue ich mich darauf, wieder im Büro zu sitzen, wo stundenlang niemand nach mir ruft und jammert. Ich merke schon an den kleinen nebenbei bearbeiteten Aufträgen, dass es Spass macht, wieder zu denken und zu knobeln und sich zu freuen, wenn man die Aufgabe abgeschlossen hat. Ich freue mich auf ganz kleine Dinge, auf einen Kaffee mit Kollegen und auf ein Mittagessen ganz für mich.</p>
<p>Dann ist da eine gehörige Portion mulmiger Respekt vor der nächsten Zeit &#8211; wie wird der Knirps auf die Trennung reagieren? Wie wird es für mich sein, ihn 10 Stunden lang nicht zu sehen? Wird er, wie viele Kinder in dieser Situation, erst mal schlechter schlafen, wieder öfter trinken? Komme ich mit der Zeit und dem Schlaf und dem Stress auf zwei Seiten zurecht? Wird das Stillen weiterhin klappen, wenn der Knirps nur abends bis morgens trinken kann?</p>
<p>Und da ist jede Menge Wehmut. Ist das das richtige Wort? Mir fällt kein besseres ein. Es ist einfach das Wissen, dass hier eine Zeit unwiderbringlich zu Ende geht, ob das nun gut oder schlecht ist. Es <em>ist</em> einfach so. Ich werde vermutlich nie mehr so viel Zeit nur mit dem Knirps verbringen. Da werden Wochenenden sein und Urlaube und freie Tage, und vielleicht gibt es irgendwann eine neue Elternzeit für ein anderes Kind &#8211; aber diese einzigartigen Tage, an denen es nur mich und den Knirps gab, die sind hiermit vorbei. Ich schwanke zwischen Vorfreude auf das, was kommt und Bedauern, dass ich manche Tage mit ihm nicht mehr ausgenutzt habe; zwischen Dankbarkeit für unser System, das mir diese lange Elternzeit überhaupt erst ermöglicht hat, und Traurigkeit darüber, dass ich so viele Entwicklungsschritte in nächster Zeit nur am Rande miterleben werde. So ist der Lauf der Dinge, und trotzdem berührt es mich sehr.</p>
<p>Heute also noch ein Tag nur für uns zwei. Ich werde mein bestes geben, ihn in jeder Minute zu genießen. Selbst dann, wenn der Knirps wieder pausenlos jammernd an meinem Hosenbein steht oder tausendmal stillen will oder alles vom Tisch reisst oder beim Wickeln davonkrabbelt. Vermutlich wird mir selbst das fehlen. Mein Knirps eben.</p>
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		<title>Träume und Wirklichkeit</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 09:32:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schussel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knirpsiges]]></category>
		<category><![CDATA[Wir]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Knirps ist 9 Monate und 27 Tage alt.
In drei Tagen beginnt die Elternzeit des Allerbesten. Von da an wird er jeden Tag bei uns zuhause sein und sich um den Knirps kümmern.
Ach, wie schön das klingt. Kein Wecker mehr am Morgen. Dreimal täglich gemeinsame Mahlzeiten zu dritt. Wir könnten in Ruhe zum Weihnachtsshopping aufbrechen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schussel.wordpress.com&blog=4395503&post=1162&subd=schussel&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><em>Der Knirps ist 9 Monate und 27 Tage alt.</em></p>
<p>In drei Tagen beginnt die Elternzeit des Allerbesten. Von da an wird er jeden Tag bei uns zuhause sein und sich um den Knirps kümmern.</p>
<p>Ach, wie schön das klingt. Kein Wecker mehr am Morgen. Dreimal täglich gemeinsame Mahlzeiten zu dritt. Wir könnten in Ruhe zum Weihnachtsshopping aufbrechen und gemeinsam kistenweise Plätzchen backen. Eine kleine schneelose Winterwanderung im Alpenvorland, vielleicht. Oder sämtliche Weihnachtsmärkte der Stadt nacheinander ansehen. Wir könnten sogar nach Salzburg oder Nürnberg zu den berühmteren Weihnachtsmärkten fahren und es uns ein paar Tage gut gehen lassen. Besuche bei der Freundin mit ihrem Neugeborenen wären jeden Tag möglich. Die Restaurants haben an Werktagen hervorragende günstige Mittagsangebote, die wir gemeinsam nutzen könnten. Es fehlen immer noch Möbel, Vorhänge, Dekorationen. Vielleicht könnten wir sogar die Küche streichen.</p>
<p align="center">&#8212;- Soweit die Träume. Jetzt die <em>Realität</em>. &#8212;-</p>
<p>Die lautet nämlich, dass ich ab 1. Januar wieder arbeite. Das stand zwar in letzter Zeit vorübergehend auf der Kippe, was mir als Hauptverdienerin unserer kleinen Familie viele schlaflose Nächte und Herzflattern verursachte. Aber es klappt nun doch, nicht im gewünschten Umfang, sondern mit ein paar Stunden weniger. Das bedeutet also, dass ich in drei Wochen wieder drei Tage pro Woche arbeiten werde. So war das ja auch gedacht mit der geteilten Elternzeit.</p>
<p>Die Realität ist außerdem, dass ich in weniger als drei Monaten über einer Prüfung schwitzen werde, für die ich vor etwa zwei Monaten <em>allerspätestens</em> zu lernen beginnen wollte. Und für die ich noch keine zwei Seiten gelernt habe. Um überhaupt noch eine realistische Chance zu haben, werde ich also im Dezember über Büchern und Dokumenten statt alkoholfreiem Weihnachtspunsch und Lebkuchen brüten. Und im Januar werde ich auch an den verbleibenden zwei Arbeitstagen pro Woche wenigstens größtenteils lernen müssen.</p>
<p>Das ganze bedeutet außerdem, dass wir den Dezember brauchen (und eingeplant haben), um dem Knirps einen sanften Übergang zu ermöglichen. Natürlich kennt und liebt er seinen Papa. Die beiden spielen miteinander, der Knirps begrüßt ihn freudewedelnd an der Tür und wird von ihm wie auch von mir gewickelt, gebadet, getragen, getröstet. Trotzdem ist es sicherlich ein gewaltiger Unterschied, ob er mal eben für zwei Stunden auf einem Papaspaziergang ist oder ob ich, seine unstreitige primäre Bezugsperson und immer noch Muttermilchquelle, fünf Tage die Woche tagsüber nicht mehr verfügbar bin. Wir erwarten, dass das ganze einfacher wird als die Eingewöhnung in einer Krippe oder bei einer Tagesmutter, wo er die Betreuungspersonen gar nicht kennt und womöglich in fremder Umgebung ist. Wir erwarten allerdings auch, dass ihn das ganze erst mal ziemlich durcheinander werfen wird. Deshalb also dieser Monat, um ihn ganz sanft an die neue Betreuungsituation gewöhnen zu können. Und auch für uns, um zu sehen, wie wir damit zurecht kommen.</p>
<p>Ein Überschneidungsmonat heißt nebenbei, dass diesen Monat nur einer von uns Elterngeld erhält. Und der andere überhaupt nichts. Da wir davon nicht einmal unsere Miete bezahlen können, leben wir nun also vom Sparkonto. Auch das war selbstverständlich eingeplant, nimmt aber nicht das komische Gefühl dabei, weniger Geld zu bekommen als auszugeben.</p>
<p>Es wird also ein Monat, der nicht ganz so traumhaftes Familienglück bereithält, wie es im ersten Moment den Anschein hatte. Einer mit jeder Menge neuer Herausforderungen. Aber so ein kleines bisschen werden wir sie trotzdem nutzen, die erkaufte Zeit zu dritt. Ein wenig Spass muss schon drin sein &#8211; eben doch mal auf einen weniger überfüllten Weihnachtsmarkt an Wochentagen gehen und zu dritt backen. Ich kann ja dann dafür am Sonntag wieder lernen.</p>
<p>(Der Knirps schläft übrigens gerade selig beim Papa in der Manduca, nachdem die beiden ein wenig gespielt haben. Und ich sitze seit fast zwei Stunden hinter verschlossener Kinderzimmertür und versuche zu arbeiten. Ich muss wohl angesichts dieses Beitrags nicht erwähnen, dass das mit der Motivation noch nicht so richtig funktioniert&#8230;)</p>
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		<title>Zahnputzdilemma</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 14:40:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schussel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knirpsiges]]></category>
		<category><![CDATA[baby]]></category>
		<category><![CDATA[erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[zähne]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Knirps ist 9 Monate und 25 Tage alt.
Der Knirps ist eines von den Kindern, die verhältnismäßig früh die ersten Zähne zeigen. Mit viereinhalb Monaten war es soweit und der erste untere Schneidezahn wurde sichtbar. Ganz problemlos übrigens, wir haben die dünne Kante eher zufällig entdeckt. Bald darauf kam der zweite, und inzwischen hat er [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schussel.wordpress.com&blog=4395503&post=1161&subd=schussel&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><em>Der Knirps ist 9 Monate und 25 Tage alt.</em></p>
<p>Der Knirps ist eines von den Kindern, die verhältnismäßig früh die ersten Zähne zeigen. Mit viereinhalb Monaten war es soweit und der erste untere Schneidezahn wurde sichtbar. Ganz problemlos übrigens, wir haben die dünne Kante eher zufällig entdeckt. Bald darauf kam der zweite, und inzwischen hat er sechs kleine Zähnchen. Anfangs waren sie eher unpraktisch, weil er beim selber essen ständig viel zu große Bissen abgebissen hat und mit denen dann nichts anfangen konnte. Inzwischen sind sie recht nützlich und lassen ihn beispielsweise Äpfel ganz und am Stück knabbern. (Das sieht übrigens sehr hinreißend aus, wie er da seine winzigen Mäusebißchen in den Apfel knabbert.)</p>
<p>Frühe Zähne bringen aber auch das frühe Zähneputzen mit sich. Und hier beginnt das Problem. Anfangs war es eigentlich überhaupt keines. Wir kauften ein Zahnputzset für die Allerkleinsten von dm und eine Kinderzahncreme, wie vom Zahnarzt empfohlen. Nach wenigen Tagen, in denen wir <del>uns zum Affen machten</del> immer wieder überdeutlich den Mund aufrissen und uns dann vor seinen Augen selbst die Zähne putzten, machte auch er brav den Mund auf und ließ uns kurz die vorhandenen Beißerchen schrubben. Anfangs mit Gummiborsten und ohne Zahnpasta, dann später mit der kleinen richtigen Zahnbürste und einem Hauch Zahncreme. Über drei Monate lang war also alles ganz einfach.</p>
<p>Irgendwann, vor etwa zwei Monaten (da war er 8 Monate alt), wurde es schwieriger. Plötzlich wollte er nicht mehr so lange den Mund auf machen oder verweigerte gelegentlich ganz. Aber noch klappte es in den meisten Fällen. Dann war gleichzeitig der Zeitpunkt für den ersten Bürstenwechsel gekommen. Praktischerweise wurde uns kurz vorher eine Bürste von elmex als Werbegeschenk zugesandt. Doch nach wenigen Tagen ließ er sich die Zähne überhaupt nicht mehr putzen. Er drehte sich weg, presste die Lippen fest aufeinander und jammerte. Wenn wir zu penetrant wurden, begann er, nach der Zahnbürste zu schlagen. Er wollte uns auf gar keinen Fall putzen lassen.</p>
<p>Wir tippten auf die Zahnbürste, deren Kopf minimal größer war als der alte und außerdem mit längeren Borsten versehen war. Zurück zu Bewährtem, dachten wir uns also und kauften wieder das gewohnte <del>teure</del> Zahnbürstenset, auch wenn wir mit den erneut enthaltenen Gummizahnbürsten eigentlich gar nichts anfangen können. Das ging auch tatsächlich ein oder zwei Tage gut, dann trat er wieder in den Zahnputzstreik. Als nächstes versuchten wir einen Wechsel der Zahncreme &#8211; vorher Elmex-Kinderzahnpasta (weil uns eine Zahncreme ohne Fruchtgeschmack empfohlen wurde, von wegen absichtlichem Verschlucken und so), kauften wir nun die nenedent von dm, nach Empfehlung durch <a href="http://mamamiez.wordpress.com">Mama Miez</a>. Zwar mit Erdbeergeschmack, aber wir dachten uns, lieber <em>überhaupt</em> geputzte Zähne.</p>
<p>Einen Abend ging es wieder gut, und dann war alles beim Alten. Ohne Zahncreme übrigens dasselbe. Wir stehen also mittlerweile vor einem echten Problem: da sind sechs Zähne, ein Kind, das richtig am Tisch mit isst, und wir kriegen die Dinger nicht vernünftig geputzt. An guten Tagen schaffen wir es mit allerlei Tricks, kurz von allen Seiten darüber zu schrubben, an schlechten geben wir irgendwann auf. Am Vorbild sollte es nicht mangeln, schließlich hängt er ja ständig an meinem Hosenbein und ist damit täglich mehrmals dabei, wenn ich mir die Zähne putze. Er macht zwar sonst vom Telefonieren bis zum Tastaturtippen alles nach, was wir tun &#8211; <em>das</em> aber nicht. Und wir versuchen alles, was uns bisher eingefallen ist: wir lenken ab, wir überraschen ihn, wir reden mit ihm, wir putzen parallel selbst die Zähne, wir lassen ihn selbst mit der Bürste spielen, wir versuchen es mal mehrfach täglich (zur Gewöhnung), mal nur am Abend (damit er nicht verschreckt wird) &#8211; alles nutzlos.</p>
<p>Als nächstes werden wir noch diese Noppen-Fingerlinge ausprobieren, die ich neulich irgendwo gesehen habe, aber ich male mir keine großen Chancen aus &#8211; er lässt sich weder Dinge noch Finger gerne von uns in den Mund stecken (was ich ja verstehen kann). Oder ich versuche es im Schlaf, wie ich schon einmal von jemandem gelesen habe, auch wenn mich das eher befürchten lässt, dass er dann wieder wach, aber todmüde ist. Falls es also die Lösung für das Zahnputzdilemma gibt, nur her damit. Ich befürchte aber, das ist eine von diesen Phasen, durch die wir einfach durch müssen. Hoffentlich mit gesunden Zähnen.</p>
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		<title>Wortfindung</title>
		<link>http://schussel.wordpress.com/2009/12/02/wortfindung/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 08:01:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schussel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knirpsiges]]></category>
		<category><![CDATA[baby]]></category>
		<category><![CDATA[entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[erstes_wort]]></category>
		<category><![CDATA[kleinkind]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Knirps ist 9 Monate und 23 Tage alt.
Vor einiger Zeit hat der Knirps damit begonnen, wild zu plappern. Den ganzen Tag geht es hier seither &#8222;mamamamama&#8220; und &#8222;bababababa &#8220; und was ihm eben noch so einfällt.
Zwischen undefinierbarem Geplapper gibt es aber auch etwas, was wir inzwischen schon unter &#8222;erste Worte&#8220; einsortieren würden. Am häufigsten [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schussel.wordpress.com&blog=4395503&post=1159&subd=schussel&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><em>Der Knirps ist 9 Monate und 23 Tage alt.</em></p>
<p>Vor einiger Zeit hat der Knirps damit begonnen, <a title="Link zum Blogartikel Plappermäulchen" href="http://wp.me/pirtd-ik">wild zu plappern</a>. Den ganzen Tag geht es hier seither &#8222;<em>mamamamama</em>&#8220; und &#8222;<em>bababababa</em> &#8220; und was ihm eben noch so einfällt.</p>
<p>Zwischen undefinierbarem Geplapper gibt es aber auch etwas, was wir inzwischen schon unter &#8222;erste Worte&#8220; einsortieren würden. Am häufigsten eingesetzt wird &#8222;<em>Mama</em>&#8222;, also wirklich gezielt. Meist dann, wenn der Knirps an meinem Bein steht und mit jämmerlichem Blick eine Hand nach oben streckt. Oder wenn er beim Papa ist, aber zu mir will. Oder wenn er <em>irgendwas</em> will, etwas zu essen, stillen, schlafen&#8230; &#8222;<em>Mama</em>&#8220; hilft immer. Er sagt das übrigens mit kurzem, betontem a und langem m in der Mitte, also eher &#8222;<em>Mam-ma</em> &#8222;. Klingt irgendwie italienisch.</p>
<p>&#8222;<em>Papa</em>&#8220; geht noch nicht ganz so gut. Meistens ist <del>mindestens</del> eine Silbe zu viel da, er sagt normalerweise &#8222;<em>bapapa<del><em>babababa</em></del>&#8222;</em>. Und zwar besonders dann, wenn der Papa nach Hause kommt oder von mir angekündigt wird &#8211; dann krabbelt er aufgeregt in den Flur hinaus, setzt sich hin und ruft &#8222;Bapapa!&#8220; in Richtung Tür. In einem anderen Zusammenhang, wenn auch noch seltener, benutzt er es auch: wenn ich telefoniere oder er mal wieder sehnsüchtig vor dem Telefon steht, dann ruft er manchmal &#8222;heybapapa!&#8220;. Nicht weiter verwunderlich, wo doch die Mittagsanrufe (mit Lautsprechfunktion) beim Papa in der Arbeit zu seinen Höhepunkten des Tages zählen. &#8222;Hey&#8220; zur freudigen Begrüßung sagt er ja sowieso schon eine ganze Weile.</p>
<p>Dann gibt es da noch den &#8222;<em>ba</em>&#8222;. Mit kurzem a. Wir hielten das lange für zielloses Silbenprobieren, bis uns auffiel, dass er immer &#8222;<em>ba</em>!&#8220; ruft, wenn er einen Ball sieht. Und wenn er zur Apfelkiste krabbelt. Und wenn er sich am Gemüsewägelchen hochzieht und die Orangen entdeckt. Alles ist &#8222;<em>ba</em>!&#8220;. Ich habe das nun mit naturwissenschaftlicher Neugier lange überprüft, habe ihm runde und nichtrunde Dinge gezeigt, habe anderes vorgeplappert und ihn beobachtet &#8211; und ich wage zu behaupten, dass &#8222;<em>ba</em>&#8220; tatsächlich das erste ist, was in Richtung eines gezielt ausgesprochenen Worts geht. Von seiner <em>Mamma</em> mal abgesehen, natürlich.</p>
<p>Daneben kann er immer mehr nachplappern, benutzt es aber ansonsten nicht. Wenn ich ihm sage, dass der Topf sehr heiß ist, dann wiederholt er ernst: &#8222;<em>hei</em>&#8222;. Und wenn ich ihm das Licht zeige, dann sagt er gelegentlich &#8222;<em>i</em>&#8220; (und macht das Babyzeichen für Licht, aber das ist eine andere Geschichte). Ach, und er kann &#8222;<em>Eiii</em>&#8220; machen. Da streichelt <del>oder kratzt</del> er uns über den Bauch, immer wieder, und sagt dazu &#8222;<em>Eeeee-iiii</em>&#8222;. &#8222;ei&#8220; spricht er dabei übrigens seltsamerweise nicht wie &#8222;ai&#8220; aus, sondern mit getrennten Vokalen, also &#8222;e-i&#8220; (ich bin nicht so gut in Lautschrift, aber ich hoffe, das ist auch so verständlich).</p>
<p>Natürlich versteht er aber sehr viel mehr, als er selbst ausdrücken kann. Man kann ihn fragen, ob er essen will, ob er ins Bett möchte oder mit dem Essen fertig ist, ob er in die Trage will &#8211; keine Reaktion oder ein weggedrehter Kopf bedeuten normalerweise nein, und für ein &#8222;ja&#8220; wedelt er aufgeregt mit beiden Armen. Genauso versteht er auch, wenn man ihn nach Dingen wie Licht, Ball, Wasser, Buch fragt und krabbelt zur entsprechenden Sache oder zeigt darauf (wenn er gerade Lust dazu hat). Er freut sich, wenn ich ihm sage, dass wir jetzt den Papa anrufen oder dass er jetzt gleich nach Hause kommt, was ihn wie schon erwähnt in den Flur krabbeln lässt. Und &#8222;Nein&#8220; versteht er auch schon gut, obwohl ich es so selten wie möglich anwende &#8211; eigentlich ursprünglich nur für die Steckdosen. Wenn ich jetzt zu etwas &#8222;nein&#8220; sage, dann dreht er sich um und bleibt auf der Stelle sitzen, auch wenn er gelegentlich kurz jammert.</p>
<p>Für mich ist es einfach unglaublich spannend, wie er mit uns kommuniziert und sich auch sichtlich freut, wenn wir ihn verstehen. Irgendwann <del>schon bald</del> wird die Zeit kommen, da werden wir um ein paar Minuten Stille froh sein. Und dann wieder die Zeit, in der wir uns wünschen werden, er würde doch mehr mit uns reden. Genießen wir also, was wir haben. <em>Mamamabapapa</em>.</p>
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		<title>Blogstock</title>
		<link>http://schussel.wordpress.com/2009/11/30/blogstock/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 13:18:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schussel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[(Eigentlich mag ich ja keine Stöckchen. Meistens, jedenfalls. Manchmal mag ich sie dann aber doch wieder, wenn ich gerade keine Lust auf was anderes habe oder wenn ich die Fragen interessant finde. Und oft finde ich es sehr spannend, wie ganz verschiedene Leute auf die gleichen Fragen unterschiedlich antworten. So bin ich also jedesmal, wenn [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schussel.wordpress.com&blog=4395503&post=1153&subd=schussel&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><em>(Eigentlich mag ich ja keine Stöckchen. Meistens, jedenfalls. Manchmal mag ich sie dann aber doch wieder, wenn ich gerade keine Lust auf was anderes habe oder wenn ich die Fragen interessant finde. Und oft finde ich es sehr spannend, wie ganz verschiedene Leute auf die gleichen Fragen unterschiedlich antworten. So bin ich also jedesmal, wenn ich beworfen werde, unentschieden: will ich oder will ich nicht? <a title="Link auf Artikel giftstöckchen bei Pappnase9" href="http://www.pappnase9.de/?p=1392">Dieses Stöckchen hier</a>, das mir von <a title="Blog der Tina Pappnase" href="http://www.pappnase9.de">Tina Pappnase </a>zugeworfen wurde, passt mir jedenfalls gerade ganz gut in den Kram. Also los.)</em></p>
<p><strong>Warum bloggst Du?</strong></p>
<p>Ja, warum? Ursprünglich, weil ich alles mögliche in die Welt hinaus<del>rufen</del>schreiben wollte. Hauptsächlich meine Meinungen zu diesem und jenem. Geschafft habe ich es aber nie, zumindest nicht länger als zwei Wochen. Dann wurde ich schwanger, fand den <a title="Giftzwerg-Blog" href="http://giftzwerg.wordpress.com">Giftzwergschen</a> Blog (und später noch viele andere) und wollte für den kleinen Knirps und mich auch so was haben, so ein rosa Blogdings mit allen Details meiner Schwangerschaft. So ist also gewissermaßen die Frau Giftzwerg schuld daran, dass ich blogge.</p>
<p>Warum ich heute blogge, ist etwas schwieriger. Natürlich immer noch, um vom Knirps zu schreiben, aber mit zunehmendem Alter (seins, nicht meins) und Persönlichkeit wird das weniger. Ein Stück weit bestimmt, weil jemand liest. Und weil Leute kommentieren (sonst hätte ich vermutlich nach 4 Wochen wieder gelangweilt aufgegeben). Weil es Spass macht, zu schreiben. Weil ich manche Dinge einfach loswerden will und das besser klappt, wenn auch Leser da sind und mein Geschreibsel nicht auf der Festplatte versauert. Aber manchmal, da frage ich mich das trotzdem auch selbst: warum blogge ich?</p>
<p><strong>Seit wann bloggst Du?</strong></p>
<p>Seit Sommer 2008. In den ersten Wochen der Knirpsschwangerschaft habe ich angefangen. (Die mißglückten Blogversuche der vorherigen Jahre zähle ich nicht mit.)</p>
<p><strong>Warum lesen Deine Leser Dein Blog?</strong></p>
<p>Ja, warum? Das müsste man eigentlich die Leser selbst fragen und nicht mich. Aber ich versuche mich mal im Raten: weil sie selbst Kinder haben, die im Alter des Knirps sind. Oder weil sie bald so eines bekommen und schon mal sehen wollen, wie das so ist. Vielleicht, weil sie irgendwo auf einen meiner Kommentare geklickt haben und ich etwas gesagt habe, was ihnen gefallen hat. Oder weil ich irgendwo was geschrieben habe, was ihnen gar nicht passt. Weil Google sie mit einer absurden Suchanfrage ausgerechnet zu mir geschickt hat. Ach, so viele Möglichkeiten..</p>
<p><strong>Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf Deine Seite kam?</strong> </p>
<p>WordPress gibt mir leider nicht die letzte Suchanfrage an, aber die oberste in der gestrigen Statistik ist &#8222;baby led weaning bücher&#8220;. Wobei ich &#8222;bauch kaschieren männer bestellen&#8220; von gestern irgendwie auch interessant finde. <del>Ich grübele immer noch, was damit wohl gemeint war.</del></p>
<p><strong>Welcher Deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?</strong></p>
<p>Ich weiss nicht. Was ist denn <em>zu wenig</em> Aufmerksamkeit? Jeder soll lesen und kommentieren, was er mag. Mache ich ja auch so.</p>
<p><strong>Dein aktueller Lieblings-Blog?</strong></p>
<p>Habe ich, genau wie viele andere, keinen. Zum einen wechseln die Vorlieben, und außerdem lese ich ja jeden Blog aus einem anderen Grund. Den einen, um die Entwicklung der Kinder zu verfolgen, den nächsten wegen der schönen Fotos, den übernächsten wegen der tiefsinnigen Überlegungen&#8230; (und meine Blogroll ist auch alles andere als aktuell.)</p>
<p><strong>Welchen Blog hast du zuletzt gelesen?</strong></p>
<p>Vor der Pappnase: den von <a href="http://frau-bluemel.blogspot.com/">Frau Blümel</a>. (Geht ruhig mal schauen, es ist schön da. Und gratuliert zum wundervollen kleinen Herrn Blümel.)</p>
<p><strong>Wie viele Feeds hast du gerade im Moment abonniert?</strong></p>
<p>Ohne zu zählen: zu viele. Mit zählen: genau 160. Ich nehme mir ständig vor, die Liste etwas abzuspecken. Allerdings abonniere ich stattdessen ständig neue Blogs.</p>
<p><strong>An welche fünf Blogs wirfst du das Stöckchen weiter und warum?</strong></p>
<p>An gar keines. Erstens haben das eh schon alle, und zweitens: siehe Einleitung. Nehme sich, wer mag.</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/schussel.wordpress.com/1153/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/schussel.wordpress.com/1153/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/schussel.wordpress.com/1153/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/schussel.wordpress.com/1153/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/schussel.wordpress.com/1153/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/schussel.wordpress.com/1153/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/schussel.wordpress.com/1153/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/schussel.wordpress.com/1153/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/schussel.wordpress.com/1153/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/schussel.wordpress.com/1153/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schussel.wordpress.com&blog=4395503&post=1153&subd=schussel&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Winterfest</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 20:23:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schussel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heimeliges]]></category>
		<category><![CDATA[garten]]></category>
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		<category><![CDATA[winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwischen all dem Novembergrau, das zur Zeit vorherrscht, gab es noch ein paar letzte Herbstsonnenstrahlen. Also habe ich den Knirps auf Isomatte und Picknickdecke gesetzt und die Gartenwerkzeuge ausgepackt, um noch in letzter Minute Vorkehrungen für den Winter zu treffen. Blöd nur, dass ich vom Gärtnern eigentlich überhaupt keine Ahnung habe.
Immerhin habe ich schon so [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schussel.wordpress.com&blog=4395503&post=1152&subd=schussel&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Zwischen all dem Novembergrau, das zur Zeit vorherrscht, gab es noch ein paar letzte Herbstsonnenstrahlen. Also habe ich den Knirps auf Isomatte und Picknickdecke gesetzt und die Gartenwerkzeuge ausgepackt, um noch in letzter Minute Vorkehrungen für den Winter zu treffen. Blöd nur, dass ich vom Gärtnern eigentlich überhaupt keine Ahnung habe.</p>
<p>Immerhin habe ich schon so einiges gelernt. Die Schwägerin hat bei ihrem letzten Besuch die Rosen geschnitten. Der Rasen wurde ein letztes Mal für dieses Jahr gemäht. Ich habe gelesen, dass ich die fallenden Blätter ruhig als Frostschutz und Dünger auf den Blumenbeeten liegen lassen darf. Außerdem habe ich gelernt, dass die Pflanze, die ich hoffentlich richtig als Studentenblume (Tagetes) identifiziert habe, die danebenstehenden Rosen vor irgendwelchen Schädlingen schützt, aber nur einjährig ist und deshalb jetzt entsorgt werden darf. Genau wie die Cosmea, die sich im ganzen Garten ausgebreitet haben &#8211; hier empfahl mir die Schwägerin, die Wurzelballen auszureißen, damit der Boden nicht voller alter Wurzeln bleibt. Ich weiß, dass ich die Minze komplett bis zum Boden abschneiden darf. Und dass ich Hibiskus und Lavendel besser erst im Frühjahr schneide. Sogar ein paar Tulpenzwiebeln habe ich schon verpflanzt, davon kann man ja nie genug haben.</p>
<p>(Bei Fehlern, die bis hierher aufgefallen sind, bitte einmal laut schreien. Ich will ja wenigstens wissen, warum mein Garten nächstes Jahr jämmerlich aussieht.)</p>
<p>Trotzdem bin ich bei einigem ratlos, und so zähle ich sehr auf mitlesende Gartenkundige. Bitte sehr und <del>achtet nicht auf die grottenschlechte Fotoqualität</del> :</p>
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<div>auf dem frisch (naja, vor einigen Wochen) gemähten Rasen wachsen Pilze. Kleine, hellbraune Pilze überall. Was wollen die in meinem Garten? Und was muss ich tun?</div>
</li>
</ul>
<p><img src="http://schussel.files.wordpress.com/2009/11/img_3696.jpg?w=240&#038;h=183" alt="IMG 3696" width="240" height="183" /></p>
<ul>
<li>
<div>muss ich die Beete umgraben, abdecken, auf irgendeine Weise versorgen? Sie sind voller mittelgroßer Steine. Gut oder schlecht?</div>
</li>
<li>
<div>Diese blaublühenden Hecken/Stauden kannte bisher auch keiner meiner Besucher. Muss ich die schneiden? Weiß jemand, was das ist? Sie duften jedenfalls nach würzigem Honig, selbst jetzt noch, und ziehen im Sommer wortwörtlich hunderte von Bienen und Hummeln an. (klick macht große Bilder)</div>
</li>
</ul>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/xUsoeX-ujXcttFP9lUl9Sg?feat=directlink"><img src="http://schussel.files.wordpress.com/2009/11/img_3048.jpg?w=240&#038;h=183" alt="IMG 3048" width="240" height="183" /></a><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/1_OtXfZnTMb8NBwVwfcnfg?feat=directlink"><img src="http://schussel.files.wordpress.com/2009/11/img_3050.jpg?w=240&#038;h=183" alt="IMG 3050" width="240" height="183" /></a></p>
<ul>
<li>
<div>In den Beeten kommen schon die ersten Spitzen von.. irgendwas. Grün eben. Frühlingsgrün. Bedeutet das nun, dass mein Garten im Frühjahr farblos bleibt, weil die schönen Tulpen und Narzissen den Winter nicht überleben werden?</div>
</li>
</ul>
<p>Ich sage schon mal Dankeschön.</p>
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