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	<title>Schussel plappert</title>
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	<description>von meinem Chaos und einigem drumherum</description>
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		<title>Schussel plappert</title>
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		<title>Bildarchivierung</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 13:31:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schussel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chaotisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Jedes Jahr verkauft ein bekannter Kaffeeröster Gutscheine für Fotobücher. Ziemlich unschlagbare Gutscheine, wie ich finde &#8211; für knapp 30 EUR kann man sich ein Buch mit Hardcover-Einband und bis zu 100 Seiten basteln. Ende 2010 kam ich also auf die Idee, den Großeltern und Urgroßeltern vom Knirps jeweils ein selbstgestaltetes Buch zu Weihnachten zu schenken. &#8230; <span class="more-link"><a href="http://schussel.wordpress.com/2012/01/29/bildarchivierung/">Weiterlesen &#187;</a></span><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schussel.wordpress.com&amp;blog=4395503&amp;post=1667&amp;subd=schussel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Jahr verkauft ein bekannter Kaffeeröster Gutscheine für Fotobücher. Ziemlich unschlagbare Gutscheine, wie ich finde &#8211; für knapp 30 EUR kann man sich ein Buch mit Hardcover-Einband und bis zu 100 Seiten basteln.</p>
<p>Ende 2010 kam ich also auf die Idee, den Großeltern und Urgroßeltern vom Knirps jeweils ein selbstgestaltetes Buch zu Weihnachten zu schenken. Bis auf eine Ausnahme leben die nämlich viele hundert Kilometer weit entfernt und sehen daher ihre Enkel und Urenkel ziemlich selten. Zweimal Großeltern, dreimal Urgroßeltern, macht fünf Bücher, die ich schnell noch vor dem Fest ausarbeiten wollte. Sollte ja nicht zu lange dauern, wenn man sich auf ein Buch für alle beschränkt.</p>
<p>Weil das Angebot so verlockend war, kaufte ich noch drei Gutscheine mehr. Für Urlaubsfotobücher. Oder Familienjahrbücher. Irgendwas würde mir schon einfallen, denn hey, 100 Seiten Fotos für 30 Euro! Die zig Gigabytes Digitalfotos sollten sowieso dringend mal wieder in handlichere Formate verpackt werden. (Kann ja auch keiner wissen, dass das Angebot jedes Jahr wieder kommt.)</p>
<p>Fristen und Termine sind nicht so meins, Weihnachten kommt auch jedes Jahr wieder sehr überraschend, also kam und ging Heiligabend ohne fertiges Fotobuch. Nicht schlimm, würde ich die Bücher eben kurz nach Weihnachten verschenken, das nimmt uns bestimmt keiner übel. Auch die nächsten Wochen kamen und gingen. Irgendwann beschloß ich, doch lieber Weihnachtsgeschenke für 2011 daraus zu machen, denn nachträgliche Geschenke im März werden irgendwann peinlich. Ein ganzes Jahr Zeit, das reicht locker!</p>
<p>Das Jahr kam und ging. Mittlerweile konnten wir Enkel bzw. Urenkel Nummer zwei präsentieren. Noch mehr Buchinhalt, noch weniger Zeit. Und da Stress und ausklingendes Wochenbett nicht zusammengehören, machten wir uns keinen und ließen Fotobücher Fotobücher sein. Weihnachten 2011 kam und ging.</p>
<p>Nun dürfen bereits bezahlte Gutscheine zwar nicht mehr verfallen, aber nach dem Ablaufdatum wird der Preis nur noch auf ein (wesentlich teureres) normales Buch angerechnet und gilt nicht mehr für die 100 Seiten, die ich so dringend brauche. Das Ablaufdatum ist der 29. Februar 2012. Was bedeutet: ich muss bis dahin acht Fotobücher gestalten.</p>
<p>Natürlich könnte ich die Bücher einfach über die automatischen Vorlagen zusammenwerfen. Bilder aussuchen, fünf mal klicken, Hintergrund wählen, fertig. Aber da wehrt sich mein Perfektionismus-Gen. Stattdessen lautet der Plan, eine eigene schicke Vorlage für alle unsere Jahrbücher zu entwerfen, die wichtigsten Ereignisse und Meilensteine dazu zu schreiben, und für die ältere Generation jeweils persönliche Bücher mit speziellen Bildern und Texten zu basteln (anstelle eines pauschalen OmaOpaUromaUropa-Buchs). Ich habe 30 Tage. Ich habe außerdem zwei kleine Kinder, eine chaotische Wohnung, einen dringenden Jobauftrag aus dem Büro und eine Aufgabenliste über geschätzte 3 DinA4-Seiten.  </p>
<p>Nennen wir&#8217;s einfach <em>ambitioniert</em>.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/schussel.wordpress.com/1667/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/schussel.wordpress.com/1667/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/schussel.wordpress.com/1667/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/schussel.wordpress.com/1667/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/schussel.wordpress.com/1667/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/schussel.wordpress.com/1667/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/schussel.wordpress.com/1667/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/schussel.wordpress.com/1667/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/schussel.wordpress.com/1667/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/schussel.wordpress.com/1667/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/schussel.wordpress.com/1667/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/schussel.wordpress.com/1667/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/schussel.wordpress.com/1667/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/schussel.wordpress.com/1667/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schussel.wordpress.com&amp;blog=4395503&amp;post=1667&amp;subd=schussel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>3 Monate</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 06:22:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schussel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zwuckelina ist 3 Monate und 7 Tage alt. Drei Monate schon. Schnell ging das, muss ich sagen. Die Zwuckelina passt mit ordentlichen Speckröllchen und unglaublich langen Beinen gerade noch so in Größe 68, wiegt nach der groben Wiegemethode mit Mama irgendwas knapp um die 8 kg und zappelt zu viel, um sie vernünftig zu &#8230; <span class="more-link"><a href="http://schussel.wordpress.com/2012/01/15/3-monate-2/">Weiterlesen &#187;</a></span><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schussel.wordpress.com&amp;blog=4395503&amp;post=1659&amp;subd=schussel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Zwuckelina ist 3 Monate und 7 Tage alt.</em></p>
<p>Drei Monate schon. Schnell ging das, muss ich sagen.</p>
<p>Die Zwuckelina passt mit ordentlichen Speckröllchen und unglaublich langen Beinen gerade noch so in Größe 68, wiegt nach der groben Wiegemethode mit Mama irgendwas knapp um die 8 kg und zappelt zu viel, um sie vernünftig zu messen. Ist ja auch egal. Seit einem enormen Weihnachtsschub greift sie mit beiden Händen nach Spielzeug, hält den Kopf in jeder Situation perfekt und dreht sich vom Rücken auf den Bauch. Für den Rückweg sind noch wir gefragt. Sie plappert und jauchzt und lacht seit einigen Tagen laut glucksend. So viel zu den langweiligen Fakten.</p>
<p>Viel spannender finde ich die kleinen Eigenheiten.</p>
<p>Zum Beispiel ist sie ein waschechtes <del>Rudeltier</del> Familienkind. Tagsüber hängt sie sowieso meist auf meinem Arm oder in irgendeiner Tragehilfe; ablegen ist zwar grundsätzlich auch mal in Ordnung, allerdings nur mit Nebensitzern und nicht zu lange. Sobald dann abends der Mann daheim ist und die Familie komplett, protestiert sie energisch, wenn ich es wage, mit ihr aus dem Zimmer (sprich: aus dem Blickfeld von Papa und Bruder) zu gehen. Wenn es nach unseren Kindern geht, verbringen wird die Abende also einträchtig zu viert auf 5 qm Miniküche.</p>
<p>Überhaupt, der Knirps. Er hat ihr erstes Lächeln mit einem knappen Monat bekommen, und er ist der Garant dafür, dass sie ein paar Minuten auf der Spieldecke zufrieden ist. Einfach das Baby neben die Legohaufen legen und sich amüsieren, wenn sie ihn dann ohne Unterlaß beobachtet und anhimmelt. Sie tatscht ihm am liebsten im Gesicht herum und lächelt ihn auch dann unbeirrt weiter an, wenn er mal genervt ihre Arme wegschiebt. Kleine Schwester wie aus dem Bilderbuch.</p>
<p>Das Zwuckelmädchen ist das kitzeligste Baby, das mir je unter die Hände gekommen ist. Bauch, Füße, Achseln, klar. Mittlerweile lacht sie dabei laut glucksend los. Richtig extrem ist aber der gesamte Rücken. Da reicht eine leichte Berührung, und sie zuckt sofort zusammen, streckt sich durch und windet sich, mal grinsend, mal eher irritiert. Ich wäre nicht verwundert, wenn das auch der Grund dafür wäre, dass sie sich schon mit 2 oder 3 Wochen alleine auf die Seite gedreht hat und nur in dieser Position schläft. Mit 2,5 Monaten kam sie dann bereits ganz auf den Bauch. Und es durfte von Anfang an keiner wagen, sie im wachen Zustand im Tragetuch höher als bis zu den Achseln einzubinden.</p>
<p>Es gibt so viele typische Kleinigkeiten. Wenn sie aufwacht, dann streckt sie sich durch, wirft den Kopf weit in den Nacken und streckt dann grundsätzlich die linke Faust in die Höhe. Wenn man sie über den eigenen Kopf hält, fängt sie an zu plappern. Sie hat die wundervollste kräuselnde Schmollippe, die die Welt je gesehen hat &#8211; so wird man wenigstens gewarnt, dass irgendetwas nicht passt, denn ansonsten startet sie gleich bei vollem Protest. Und ist ebenso schnell wieder glücklich und zufrieden, wenn der Fehler gefunden ist. Wir sind verwöhnte Eltern eines Selten-Schrei-Babys. Sie schläft selten beim Stillen ein, aber dennoch am liebsten mit Haut an den Lippen. Brust, Arm, ganz egal, Hauptsache warme Haut. Sie hat Speckbeine, ein kleines Doppelkinn und sieht auf unbestimmte Weise meiner Oma ähnlich. Die Haarfarbe ist bei blaugrauäugig-dunkelblonden Eltern und blaugrauäugig-dunkelblondem Opa und blaugrauäugig-dunkelblondem Bruder und blaugrauäugig-dunkelblonden Onkels und Tanten auch eher unerwartet, nämlich braun, und die im Familienvergleich &#8222;langen&#8220; Haare sind bisher noch nicht wieder ausgegangen, wie wir das kennen. Fließendes Wasser oder gar Klospülungen erschrecken sie immer noch unheimlich.</p>
<p>Das kleine Zwuckelmädchen ist außerdem schnupfengeplagt. 14 Wochen alt, 12 davon verschnupft, und das ist keine Übertreibung. Der erste Schnupfen kam mit 12 Tagen; seither kommt und geht er, verschwindet aber nie ganz. Laut Kinderarzt kommt das bei Winterkindern mit Kleinkindkontakt schon mal vor, immerhin nimmt sie alles mit, was sie auf dem Spielplatz kriegen kann. Gut, das ist ganz selten mal nervig, ansonsten aber wirklich unproblematisch. Immerhin habe ich jetzt gelernt, dass diese Nasenabsaugedingse wider Erwarten doch etwas taugen, wenn es mal um so <em>richtigen</em> Schnupfen geht und nicht nur ein wenig verstopfte Nase.</p>
<p>Die Zwuckelina stillt wie ein Weltmeister. Da verwundert dann auch die Größe nicht weiter (oder umgekehrt? Henne, Ei und sowas.) Von Geburt an war sie ein Schnellstillbaby, das sich in 5 bis 10 Minuten alles holt, was es braucht &#8211; auch wenn die Hebammen erst mal irritiert waren. Sehr praktisch als Zweitkind. Was sie allerdings in drei Monaten immer noch nicht gelernt hat: dass a) es beim Anlegen nicht hilft, wenn sie immer wieder die Faust mit in den Mund schieben möchte und b) dass das Anlegen überhaupt besser funktionieren würde, wenn sie dabei einen Hauch geduldiger wäre. An manchen Tagen brauchen wir immer noch 5-10 Versuche. Und anfangs habe ich gelegentlich gewitzelt, dass sie zum Andocken länger braucht, als zum Trinken selbst. So übertrieben war das nicht.</p>
<p>Nähebedürftig ist sie, aber nicht extrem. Nachts schläft sie nun mit Körperkontakt, aber neben mir statt wie in den ersten Wochen in meinem Arm. Tags verbringt sie weiterhin viel Zeit auf Armen und in Tragetüchern und -hilfen, lässt sich aber auch bei guter Laune mal für eine viertel Stunde auf eine Decke legen. Und alle paar Tage schlummert sie sogar eine kleine Runde ohne uns im Bett. Ganz normal für so einen Frischling, würde ich sagen.</p>
<p>Ja, das ist unser Zwuckelmädchen &#8211; in Ausschnitten. Glaubt mir: die Wirklichkeit ist noch viel, viel wundervoller.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/schussel.wordpress.com/1659/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/schussel.wordpress.com/1659/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/schussel.wordpress.com/1659/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/schussel.wordpress.com/1659/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/schussel.wordpress.com/1659/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/schussel.wordpress.com/1659/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/schussel.wordpress.com/1659/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/schussel.wordpress.com/1659/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/schussel.wordpress.com/1659/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/schussel.wordpress.com/1659/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/schussel.wordpress.com/1659/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/schussel.wordpress.com/1659/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/schussel.wordpress.com/1659/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/schussel.wordpress.com/1659/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schussel.wordpress.com&amp;blog=4395503&amp;post=1659&amp;subd=schussel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>2011-Rückblick-Stöckchen</title>
		<link>http://schussel.wordpress.com/2011/12/30/2011-ruckblick-stockchen/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 06:56:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schussel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Muss sein, schon alleine der Kontinuität wegen. 1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr? 7. Hat hier und da aus verschiedenen Gründen geholpert. 2. Zugenommen oder abgenommen? Dank der Zwuckelina erst zu-, dann sofort alles wieder abgenommen. Jetzt so ziemlich exakt auf dem Stand von Silvester 2010. 3. &#8230; <span class="more-link"><a href="http://schussel.wordpress.com/2011/12/30/2011-ruckblick-stockchen/">Weiterlesen &#187;</a></span><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schussel.wordpress.com&amp;blog=4395503&amp;post=1653&amp;subd=schussel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Muss sein, schon alleine der Kontinuität wegen. </em></p>
<p><strong>1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?<br />
</strong>7. Hat hier und da aus verschiedenen Gründen geholpert.</p>
<p><strong>2. Zugenommen oder abgenommen?</strong><br />
Dank der Zwuckelina erst zu-, dann sofort alles wieder abgenommen. Jetzt so ziemlich exakt auf dem Stand von Silvester 2010.</p>
<p><strong>3. Haare länger oder kürzer?<br />
</strong>Länger. Ein winziges bisschen. Und genau wie letztes Jahr würde ich sie eigentlich genau jetzt gerne abschneiden.</p>
<p><strong>4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?</strong><br />
Wörtlich: kurzsichtiger. Ich war immer noch nicht beim Augenarzt.</p>
<p><strong>5. Mehr Kohle oder weniger?<br />
</strong>Mehr. Kleine Gehaltserhöhung zum Jahresanfang. Und die Elternzeit haut glücklicherweise gar nicht so sehr rein, da der Mann jetzt wieder mehr arbeitet.</p>
<p><strong>6. Besseren Job oder schlechteren?</strong><br />
Im Beruf denselben, zuhause &#8230; einen anderen. Tage alleine mit zwei Kindern sind anders, ja. Aber auf keinen Fall schlechter.</p>
<p><strong>7. Mehr ausgegeben oder weniger?<br />
</strong>Minimal mehr.</p>
<p><strong>8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?<br />
</strong>Ich gewinne wirklich <em>nie</em> was. Sagte ich das nicht letztes Jahr schon? (Klar, außer der Sache mit den Einsichten und so, blubblubb.)</p>
<p><strong>9. Mehr bewegt oder weniger?</strong><br />
Weniger. Wird hoffentlich im nächsten Jahr wieder anders, aber die Schwangerschaft mit allen Beigaben hat mir da kräftig reingespielt.</p>
<p><strong>10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?</strong><br />
Wäre das nicht traurig, wenn ich Erkrankungen zählen würde? Auf jeden Fall nicht viele. Ein paar Schnupfentage und massig Schwangerschaftsbeschwerden. (Ja, Schwangerschaft ist keine Krankheit, aber vom Gefühl her zählt das definitiv.)</p>
<p><strong>11. Davon war für Dich die Schlimmste?</strong><br />
Auch hier: die Schwangerschaft. Sodbrennen bis zum Heulen und schmerzende Krampfadern streiten sich um den ersten Platz. Sonst war hier zum Glück niemand wirklich krank dieses Jahr.</p>
<p><strong>12. Der hirnrissigste Plan?</strong><br />
Eine lange ToDo-Liste für die Mutterschutzzeit zu erstellen.</p>
<p><strong>13. Die gefährlichste Unternehmung?</strong><br />
Ich bin so langweilig: fällt mir keine ein. Jedenfalls keine, die über &#8222;bin versehentlich bei rot über die Straße gegangen&#8220; hinausreichen würde.</p>
<p><strong>14. Die teuerste Anschaffung?<br />
</strong>Zweites Kind und Wäschetrockner. Beides nicht bereut.</p>
<p><strong>15. Das leckerste Essen?</strong><br />
Mal wieder das Weihnachtsessen von der Firma. Sushi mit einer Freundin zum Jahresanfang war auch ziemlich gut.</p>
<p><strong>16. Das beeindruckendste Buch?</strong><br />
Ein sehr schönes Buch war &#8222;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/349924845X/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=schusselplapp-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=349924845X">Wasser für die Elefanten</a>&#8222;. Das beeindruckendste war aber &#8222;<a href="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=000000&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=schusselplapp-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as4&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;ref=ss_til&amp;asins=3455014518">Mutterwerden ohne Schmerz&#8220;</a>. <em>(agi, der Versandumschlag liegt jetzt hier. Heute. Wirklich. Ähm.)</em></p>
<p><strong>17. Der ergreifendste Film?<br />
</strong><del>Kaum Filme gesehen, erst recht keinen ergreifenden. Wobei: gelten Kurzfilme im Internet? Dann das hier:</del><br />
Mir fällt gerade ein, ich habe ja doch einen durchaus ergreifenden Film gesehen: <em>Babys</em>. Schön.</p>
<p><strong>18. Die beste CD?</strong><br />
<a href="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=000000&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=schusselplapp-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as4&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;ref=ss_til&amp;asins=B000NJLX18">Wir Kinder vom Kleistpark</a>. Eine Kinderlieder-CD, ja, aber was für eine! (Für mich selbst habe ich glaube ich keine einzige CD gekauft in diesem Jahr.)</p>
<p><strong>19. Das schönste Konzert?<br />
</strong>Auch dieses Jahr kein Konzert.<strong> </strong></p>
<p><strong>20. Die meiste Zeit verbracht mit?</strong><br />
Dem Knirps. Dicht gefolgt vom Büro.</p>
<p><strong>21. Die schönste Zeit verbracht mit?<br />
</strong>Meiner kleinen Familie zu viert im Wochenbett.<strong> </strong></p>
<p><strong>22. Zum ersten Mal getan?</strong><br />
Autozug gefahren, eine bestimmte Prüfung bestanden, selbstangebautes Gemüse gegessen.</p>
<p><strong>23. Nach langer Zeit wieder getan?</strong><br />
Krabben gepult, alleine mit dem Mann abends ausgegangen, Klarinette gespielt, zwei Kinder gleichzeitig getragen, die weltbeste Freundin getroffen.</p>
<p><strong>24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?</strong><br />
Schwangerschaftsbeschwerden und ihre Folgen, wie etwa Abstillen wegen Brustschmerzen &#8211; oder Dauerliegen mit viel Angst wegen Hämatom &#8211; oder Dauersitzen wegen instabilem Becken &#8230;</p>
<p><strong>25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?</strong><br />
Ich wollte niemanden großartig überzeugen, glaube ich. Vielleicht meine Eltern davon, dass eine Geburtshausgeburt nicht unverantwortlich ist &#8211; aber da war dann überraschend wenig Überzeugung nötig.</p>
<p><strong>26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?<br />
</strong>Die Zwuckelina? Hm. Leider war ich dieses Jahr schlecht im schön schenken. Ideen hätte ich allerdings ganz, ganz viele.</p>
<p><strong>27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?</strong><br />
<a href="http://schussel.wordpress.com/2011/05/10/herzgeschenk/">Eine Kette mit Hintergrund</a> vom Allerbesten.</p>
<p><strong>28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?<br />
</strong>Bleibt dieses Jahr zensiert.</p>
<p><strong>29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?</strong><br />
&#8222;Ich bringe uns da heute abend wohl noch was mit.&#8220; <a href="http://schussel.wordpress.com/2011/02/03/02-02-nachgetragen/">2. Februar</a>.</p>
<p><strong>30. Dein Wort des Jahres?</strong><br />
Geburtshaus.</p>
<p><strong>31. Dein Unwort des Jahres?</strong><br />
Schwangerschafts<em>wehwehchen</em>.</p>
<p><strong>32. Dein Lieblingsblog des Jahres?</strong><br />
Keins und alle. Wobei ich dieses Jahr fast so selten gelesen wie geschrieben habe.</p>
<p><strong>33. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchem vom vorigen Jahr!<br />
</strong>Bitte schön: <a href="http://wp.me/pirtd-no">2010</a>, <a href="http://schussel.wordpress.com/2009/12/30/2009-ruckblick-stockchen/">2009</a> und <a href="http://schussel.wordpress.com/2008/12/29/2008-ruckblick-stockchen/">2008</a> .</p>
<p><span style="color:#000080;"><em>Guten Rutsch!</em></span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/schussel.wordpress.com/1653/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/schussel.wordpress.com/1653/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/schussel.wordpress.com/1653/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/schussel.wordpress.com/1653/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/schussel.wordpress.com/1653/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/schussel.wordpress.com/1653/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/schussel.wordpress.com/1653/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/schussel.wordpress.com/1653/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/schussel.wordpress.com/1653/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/schussel.wordpress.com/1653/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/schussel.wordpress.com/1653/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/schussel.wordpress.com/1653/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/schussel.wordpress.com/1653/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/schussel.wordpress.com/1653/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schussel.wordpress.com&amp;blog=4395503&amp;post=1653&amp;subd=schussel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Zwischen den Jahren</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 14:23:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schussel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Jahr sind wir ja nicht so richtig warm miteinander geworden, mein Blog und ich. Warum? Keine Ahnung. Zeitmangel oder neues Baby oder die üblichen Bloghinterfragungen oder einfach ganz viele solcher Phasen, wie ich sie öfters habe. Aber: Totgeglaubte leben bekanntlich länger. Daher bin ich einfach gemeinsam mit euch gespannt, was das nächste Jahr hier &#8230; <span class="more-link"><a href="http://schussel.wordpress.com/2011/12/27/zwischen-den-jahren-2/">Weiterlesen &#187;</a></span><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schussel.wordpress.com&amp;blog=4395503&amp;post=1647&amp;subd=schussel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Jahr sind wir ja nicht so richtig warm miteinander geworden, mein Blog und ich. Warum? Keine Ahnung. Zeitmangel oder neues Baby oder die üblichen Bloghinterfragungen oder einfach ganz viele solcher Phasen, wie ich sie öfters habe. Aber: Totgeglaubte leben bekanntlich länger. Daher bin ich einfach gemeinsam mit euch gespannt, was das nächste Jahr hier bringen wird. Jedenfalls: hallo mal wieder, ihr da draußen!</p>
<p>Und wenn ich schon da bin, kann ich ja gleich noch ein wenig berichten. </p>
<p>Weihnachten im Hause Schussel war entspannt, gemütlich, weihnachtlich. Wir machen uns weder Koch- noch sonstigen Stress, der Familienbesuch war auf die Schwiegerfamilie am ersten Weihnachtstag begrenzt, was wirklich schön war. Der Knirps ist immer noch hin und weg von seinen (viel zu vielen, das Los des ersten (Ur-)Enkels in der Familie) Geschenken, die Zwuckelina lernt gerade auf der neuen Spieldecke auf den Bauch drehen und eigene Faust essen. Es gab Lachsnudeln und Lebkuchenmousse und Fladenbrot mit griechischen Dips und marinierte Pilze und Pancakes mit Ahornsirup und Mangosaft und alkoholfreien Sekt und Fenchel-Orangen-Salat. (Nicht alles auf einmal). Der Mann und ich haben uns vom Jahresbonus ein Android-Tablet geleistet und haben damit auch neues Spielzeug für die faulen Tage, während der Knirps zu unseren Füßen lange Holzeisenbahnstrecken plant oder sehr professionell auf der Ukulele schrammelt. Wir haben einen klassischen, wunderschönen Bio-Baum mit Stroh und Filz und LEDs, sonstige Weihnachtsdeko mal wieder auf das kommende Jahr verschoben und jetzt noch eine Woche Urlaub gemeinsam zuhause (ich weiß, der Mann war gerade erst in Elternzeit, aber so ist es). Weihnachten 2011 also: alles toll. Kurzbericht Ende. </p>
<p>Euch allen, ob gerade erst reingelesen oder treue Leser durch alle meine Blogphasen, wünsche ich jetzt erst einmal ein ganz entspanntes Jahresende. Und dann einen tollen Start in das neue Jahr in jeder Hinsicht. Macht was daraus.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/schussel.wordpress.com/1647/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/schussel.wordpress.com/1647/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/schussel.wordpress.com/1647/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/schussel.wordpress.com/1647/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/schussel.wordpress.com/1647/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/schussel.wordpress.com/1647/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/schussel.wordpress.com/1647/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/schussel.wordpress.com/1647/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/schussel.wordpress.com/1647/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/schussel.wordpress.com/1647/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/schussel.wordpress.com/1647/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/schussel.wordpress.com/1647/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/schussel.wordpress.com/1647/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/schussel.wordpress.com/1647/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schussel.wordpress.com&amp;blog=4395503&amp;post=1647&amp;subd=schussel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Alleinpremiere</title>
		<link>http://schussel.wordpress.com/2011/11/26/alleinpremiere/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 12:41:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schussel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwuckelina: 6 Wochen und 4 Tage Knirps: 2 Jahre, 9 Monate, 16 Tage Noch haben wir zwei Wochen Schonfrist, bis der Mann wieder voll einsteigen muss. Als ersten Versuchsballon sollte er aber den Samstagsjob ab heute wieder starten. Für mich also der erste Versuch eines normalen Tages alleine mit zwei Kindern. Geplant war: Wir gehen &#8230; <span class="more-link"><a href="http://schussel.wordpress.com/2011/11/26/alleinpremiere/">Weiterlesen &#187;</a></span><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schussel.wordpress.com&amp;blog=4395503&amp;post=1641&amp;subd=schussel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Zwuckelina: 6 Wochen und 4 Tage</em></p>
<p><em>Knirps: 2 Jahre, 9 Monate, 16 Tage</em></p>
<p>Noch haben wir zwei Wochen Schonfrist, bis der Mann wieder voll einsteigen muss. Als ersten Versuchsballon sollte er aber den Samstagsjob ab heute wieder starten. Für mich also der erste Versuch eines normalen Tages alleine mit <em>zwei</em> Kindern.</p>
<p><strong>Geplant war</strong>: Wir gehen ausreichend früh ins Bett, falls der Knirps früh aufstehen will. Beide Kinder und ich überhören den Wecker und schlafen friedlich bis 8 Uhr. Anschließend packe ich die zufriedene Zwuckelina ins Tragetuch und frühstücke gemütlich mit dem blendend gelaunten Knirps, bevor wir uns alle anziehen. Wir spielen den Vormittag über friedlich Duplo und Spielküche, während die Zwuckelina sich ab und an zum Stillen meldet. Und wenn der Mann von der Arbeit kommt, liegt der Knirps längst im Mittagsschlaf. (Nein, wir waren nicht so naiv, das alles wirklich zu glauben, aber man soll sich seine Ziele ja hoch stecken.)</p>
<p><strong>Die Realität war</strong>: Wir machen uns nicht ganz so früh wie geplant bettfertig. Der Mann hat gerade den Knirps zum zweiten Mal ins Bett gebracht, nachdem er uns leicht verwirrt im Halbschlaf aus dem Schlafzimmer entgegen getorkelt kam, um zur Toilette zu gehen. Ich spüle der Zwuckelina die Nase mit Salzwasser &#8211; sie hat mittlerweile ihren zweiten ordentlichen Schnupfen und somit etwa 3/4 ihres jungen Lebens verschnupft verbracht &#8211; und ziehe sie um. Dauerschnupfen alleine ist harmlos, meinte die Kinderärztin bisher, solange es keine sonstigen Symptome wie Fieber oder Atemschwierigkeiten gibt.</p>
<p>Aber jetzt sehe ich, wie sich bei jedem Atemzug die Haut in der Halsgrube und unter den Rippen deutlich nach innen zieht und werde prompt unruhig. Ja, seit der <a title="Schussel plappert: Erfahrungen" href="https://schussel.wordpress.com/2010/03/25/erfahrungen/">Bronchitis beim Knirps</a> inklusive einer Woche Rundumverpflegung in der Klinik werde ich zweifellos bei Husten und anderen Lungen-Dingen <s>etwas schneller hellhörig</s> sofort extrem panisch. Dass solche Einziehungen kein optimales Zeichen sind, weiß ich jedenfalls, und lasse den Mann ebenfalls schauen. Der sieht dasselbe, ist aber entspannt. Google wiederum (jaja, nie sowas googlen) stützt meine Sichtweise und mahnt, junge Säuglinge mit diesen Anzeichen sofort in die Klinik zu bringen. Also rufe ich schließlich die Ärztehotline meiner Krankenkasse an, beschreibe die Situation und hoffe auf ein paar beruhigende Worte für übervorsichtige Mütter. Stattdessen wird uns geraten, die Zwuckelina noch heute einem Arzt vorzustellen und in diesem zarten Alter beim leisesten Zweifel auf keinen Fall über die Nacht zu warten.</p>
<p>Wir ordern also die Oma zur Nachtwache beim Knirps und fahren in die Kinderklinik. Auf der Fahrt plappere ich dem Mann eine Blase ans Ohr, weil ich vor Nervosität den Mund nicht halten kann, und drücke uns selbst die Daumen, dass wir auch gemeinsam wieder zurückfahren dürfen. Dann schließlich Anmeldung, warten, warten, dank Mini-Baby-Bonus doch nicht ganz so lange warten, und seltsame Erleichterung, dass die Aufnahmeschwester die Einziehungen ebenfalls sieht und ich mir nichts eingebildet habe. Dafür ist die Sauerstoffsättigung gut und der sonstige Zustand ebenfalls. Noch mehr warten. Bitterlich weinende andere kranke Kinder ausblenden (darin bin ich richtig schlecht. Die armen Kleinen!). Die Ärztin schließlich nimmt sich viel Zeit, ist bei manchem nicht ganz sicher, gibt aber am Ende Entwarnung (und die Einziehungen sind mittlerweile verschwunden). Viel Schnupfenschleim, aber Lunge in Ordnung, Allgemeinzustand gut. Wir werden mit dem Auftrag nach Hause entlassen, die erkältete Zwuckelina bei jedem Stillen gründlich anzuschauen und bei der kleinsten Verschlechterung (Blässe, Fieber, wieder veränderte Atmung) wieder zu kommen. (Und das Herzgeräusch, das die Ärztin entdeckt hat und jetzt im Arztbrief zur Überprüfung steht, das ignorieren wir erst mal und hoffen auf baldige Entwarnung.)</p>
<p>Die Steine, die mir vor Erleichterung vom Herzen geplumpst sind, haben wir über den ganzen Heimweg verteilt. Idiotischerweise kommt aber dann sofort das schlechte Gewissen hinterher. Da habe ich nun die Pferde umsonst scheu gemacht, die Oma aus dem Bett telefoniert, die Notaufnahme belagert, den Mann schlaflos zur Arbeit geschickt und am Ende habe ich doch immer noch nur ein Schnupfenbaby. Klar, zum Glück. Da helfen auch die verbalen Kopftätscheleien von Ärztin und Krankenschwester nicht viel, die uns versicherten, dass wir alles genau richtig gemacht hätten und in ähnlichen Fällen auf jeden Fall wieder kommen sollten.</p>
<p>Wir haben also am Ende noch mehr oder weniger Schlaf von 3 bis 6 Uhr bekommen. Die Kinder schlafen natürlich nicht friedlich aus, sondern der Knirps wacht mit dem Wecker des Mannes auf, weint zunächst bitterlich, weil Papa jetzt nicht Kaufladen spielen kann, weckt damit das Zwuckelmädchen und mich und lässt den Morgen mit gespannten Nerven beginnen. Die überraschend auf dem Sofa vorgefundene Oma kann seine Laune dann beträchtlich heben. Meine Laune dagegen sinkt gewaltig, als die Zwuckelina kurz nach 7 mal wieder am Schleim würgt und sich kurz darauf im hohen Bogen über sich, mich und die Tragehilfe erbricht. (So groß kann ihr Magen eigentlich gar nicht sein, wo kam das Zeug her?)</p>
<p>Immerhin: danach läuft alles nach Plan. Wir frühstücken gemütlich zusammen mit der Oma. Die Zwuckelina verschläft den Rest des Morgens im Tragetuch und auf meinem Arm. Der Knirps ist nun tatsächlich blendend gelaunt, jammert nicht eine einzige Sekunde (was zur Zeit eher ungewöhnlich ist) und spielt den Rest des Vormittags mit mir friedlich Duplo und Spielküche. Er hilft mir beim Tisch abräumen, damit ich nicht mit dem Zwuckelmädchen in den Kühlschrank kriechen muss und singt dem Schwesterchen beim Wickeln seine Lieblingshits von den Wise Guys vor, was sie mit Lächeln und Gurren beantwortet (ich sag&#8217;s euch doch. Geschwister!). Und als der Mann kommt, liegt der Knirps zwar noch nicht ganz zum Mittagsschlaf im Bett, aber wir sind alle <s>früher als an vielen anderen Tagen </s>angezogen, satt und sauber und überhaupt ziemlich gut drauf, abgesehen davon, dass mir vor Müdigkeit fast das schnupfenröchelnde Baby vom Arm fällt.</p>
<p>Ganz schlecht war der erste Probelauf also nicht. Wir versuchen das dann nächsten Samstag nochmal, nur vielleicht ohne nächtliche Kinderklinik und solche Spässe. Wobei, was sollte ich denn dann hier schreiben?</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/schussel.wordpress.com/1641/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/schussel.wordpress.com/1641/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/schussel.wordpress.com/1641/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/schussel.wordpress.com/1641/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/schussel.wordpress.com/1641/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/schussel.wordpress.com/1641/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/schussel.wordpress.com/1641/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/schussel.wordpress.com/1641/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/schussel.wordpress.com/1641/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/schussel.wordpress.com/1641/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/schussel.wordpress.com/1641/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/schussel.wordpress.com/1641/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/schussel.wordpress.com/1641/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/schussel.wordpress.com/1641/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schussel.wordpress.com&amp;blog=4395503&amp;post=1641&amp;subd=schussel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Weihnachtsbäckerei</title>
		<link>http://schussel.wordpress.com/2011/11/24/weihnachtsbackerei/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 13:30:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schussel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gestehe: bisher war ich nicht so sehr der Weihnachtsbäcker. Zwar mag ich das Endergebnis, und eigentlich mag ich auch die ganze Backatmosphäre und den Duft und die Blechdosen mit den frischen Plätzchen, aber in meinem üblichen Planungschaos hatte ich es in den meisten Jahren nicht rechtzeitig zum Backen geschafft. Und wenn ich dann zwischen &#8230; <span class="more-link"><a href="http://schussel.wordpress.com/2011/11/24/weihnachtsbackerei/">Weiterlesen &#187;</a></span><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schussel.wordpress.com&amp;blog=4395503&amp;post=1637&amp;subd=schussel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gestehe: bisher war ich nicht so sehr der Weihnachtsbäcker. Zwar mag ich das Endergebnis, und eigentlich mag ich auch die ganze Backatmosphäre und den Duft und die Blechdosen mit den frischen Plätzchen, aber in meinem üblichen Planungschaos hatte ich es in den meisten Jahren nicht rechtzeitig zum Backen geschafft. Und wenn ich dann zwischen den Jahren genug Zeit und Laune zum backen hatte, dann waren Oblaten, gemahlene Mandeln und ähnliches längst ausverkauft. Außerdem wollte dann außer mir keiner mehr das Zeug essen. Wer zu spät kommt&#8230; </p>
<p>Vermutlich habe ich das von zuhause geerbt. Bei uns wurde viel gekocht und viel gebacken, aber Weihnachtsplätzchen (oder besser, in unserem Fall: <em>Bretle</em>) eher selten. Damit wurden wir ausreichend von meiner Oma eingedeckt. Das ist so eine Henne-Ei-Sache: ich weiß nicht, ob meine Oma so viel gebacken hat, weil sie uns Backverweigerer mitversorgen wollte, oder ob meine Eltern das Selbstbacken einfach aufgegeben hatten, weil von meiner Oma so viel kam. Tatsache ist, dass die Adventszeit für mich untrennbar mit den gestapelten, randvollen Blechdosen im kühlen Abstellzimmer meiner Großeltern verbunden ist, aus denen wir uns bei jedem Besuch bedienen durften. Es gab jedes Jahr die gleichen Sorten: Butterplätzchen, Zimtsterne, Zitronenmonde, Spitzbuben, Kokosmakronen, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Springerle">Springerle</a>, Spritzgebäck. Und wir Kinder waren natürlich dabei. Die alte Balkenwaage und das Mehlsieb, das große Holzbrett zum Ausstechen und das kleine Kindernudelholz. Meine Lieblingssorten wechselten langsam mit dem Alter: als Kind liebte ich die Spritzbuchstaben mit dem schokoladigen Ende und Kokosmakronen, später waren mir die Zitronenmonde das liebste, und heute würde ich viel für die Springerle geben. In den letzten Jahren hat meine Oma, mittlerweile über 90, nicht mehr alle Sorten gebacken, die alten Hände wollen nicht mehr wie früher. Das bedeutet also: wir müssen jetzt selbst ran. So ein wenig erinnerungstauglichen Adventszauber will ich für unsere Kinder ja auch schaffen <s>oder wenigstens so tun als ob</s>. </p>
<p>Letzte Woche hat meine Schwiegermutter den Anfang gemacht und mit dem Knirps sehr geduldig Butterplätzchen ausgestochen. Es sind sogar noch welche übrig, vor allem verzierte. Das anmalen fand der Knirps nämlich lustig, aber zum Essen hätte er doch gerne welche ohne Zucker und Schokolade drauf. Gestern dann habe ich mich an die ersten Elisenlebkuchen meines Lebens gewagt, und zwar nach <a href="http://www.chefkoch.de/rezepte/156931069001353/Elisenlebkuchen.html">diesem Rezept</a>. (Tips: 350gr Zucker auf 5 Eier sind noch sehr reichlich; der Teig lief fast gar nicht, also bis zum Oblatenrand verteilen; fertig gemischtes Lebkuchengewürz plus etwas Zimt ist auch lecker.)</p>
<p> Zwar musste im letzten Moment noch Orangeat nachgekauft werden, weil sich die extra besorgte Packung in dieses tiefe schwarze Loch in unserer Wohnung verzogen hat, wo unter anderem auch das Babyphon-Handteil, ein Fahrradschlüssel und sämtliche Weihnachtsdosen liegen müssen, aber das konnte mich dann auch nicht mehr aufhalten. Genauso wenig wie der Mixer, der beim Kleinhacken von Orangeat und Zitronat bedenklich stinkende Wölkchen von sich gab und seither von mir vorsichtshalber ignoriert wird. Für ungeduldige Zweijährige ist das Rezept abgesehen vom Teig mixen auch nur bedingt geeignet &#8211; aber das Ergebnis ist grandios. Ich kann nie wieder gekaufte Lebkuchen essen, befürchte ich. Und ich bezweifle, dass unser kleiner Vorrat es noch bis zum Verzieren schafft und kaufe schon mal Lebkuchengewürz nach. </p>
<p>Für die nächsten Wochen sind dann mindestens noch Zimtsterne nach Omas Rezept dran. Und Springerle, nachdem ich letztes Jahr endlich meinen eigenen Springerle-Model aus der Heimat importiert habe. Eventuell noch Spitzbuben, damit der Knirps ordentlich mit Marmelade <s>mantschen</s> bestreichen kann &#8211; aber ich will mir ja nicht schon wieder zu viel vornehmen.</p>
<p>Und was backt ihr so?</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/schussel.wordpress.com/1637/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/schussel.wordpress.com/1637/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/schussel.wordpress.com/1637/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/schussel.wordpress.com/1637/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/schussel.wordpress.com/1637/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/schussel.wordpress.com/1637/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/schussel.wordpress.com/1637/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/schussel.wordpress.com/1637/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/schussel.wordpress.com/1637/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/schussel.wordpress.com/1637/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/schussel.wordpress.com/1637/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/schussel.wordpress.com/1637/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/schussel.wordpress.com/1637/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/schussel.wordpress.com/1637/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schussel.wordpress.com&amp;blog=4395503&amp;post=1637&amp;subd=schussel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Wochenbettabschluß</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 18:52:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schussel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwuckelina: 6 Wochen Knirps: 2 Jahre, 9 Monate und 13 Tage So ganz funktioniert das mit dem geplant häufigeren Bloggen noch nicht. Zwar sitze ich wirklich oft stillend hier am PC, aber einhändig längere Texte möchte ich mir doch nicht antun. (140 Zeichen zwitschern geht gerade noch ohne Fingerkrampf.) Zeiten, in denen ich beide Hände &#8230; <span class="more-link"><a href="http://schussel.wordpress.com/2011/11/21/wochenbettabschlus/">Weiterlesen &#187;</a></span><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schussel.wordpress.com&amp;blog=4395503&amp;post=1633&amp;subd=schussel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Zwuckelina: 6 Wochen </em></p>
<p><em>Knirps: 2 Jahre, 9 Monate und 13 Tage</em></p>
<p>So ganz funktioniert das mit dem geplant häufigeren Bloggen noch nicht. Zwar sitze ich wirklich oft stillend hier am PC, aber einhändig längere Texte möchte ich mir doch nicht antun. (140 Zeichen zwitschern geht gerade noch ohne Fingerkrampf.) Zeiten, in denen ich beide Hände zur Verfügung habe, sind dank gewohnt nähebedürftigem Zwuckelkind eher selten und werden gerne auch zum beidhändig essen, duschen, für diverse Kinder-/Eltern-/Mutterschutz-Geld-Anträge oder für hochwichtige Duplobauten und Knirpskuscheleien genutzt. Und dem Tragetuch ist das Zwuckelmädchen alles andere als abgeneigt, aber doch am liebsten dann, wenn jemand mit ihr auf- und abgeht. (So. Genug entschuldigt.)</p>
<p>Jedenfalls: uns geht es gut. Sogar sehr gut, verglichen mit dem Knirpswochenbett geradezu berauschend gut. Nach knapp vier Wochen durften wir die Nachsorgehebamme verabschieden, weil es hier einfach nichts mehr für sie zu tun gab. Mein Wochenfluss hatte sich nach den Medikamenten irgendwann normalisiert, die Zwuckelina nahm trotz aberwitzig kurzer Stillzeiten mehr als ordentlich zu (ich sage nur: 1,3kg zwischen Krankenhausentlassung und U3 mit 5 Wochen), mein kleiner Dammriss war längst verheilt, der Zwuckelnabel ebenfalls. Auch meine Psyche hat sich &#8211; das sage ich mit einem hoffnungsvollen dreifachen Klopfen gegen meinen sturen Holzschädel &#8211; stabilisiert. Die unruhigen Abende verschwanden irgendwann; dann folgten einige Wochen, in denen es mehr graue, antriebslose, düstere Tage gab, als es sein sollten, aber auch das legte sich, bevor wir weitere Maßnahmen ergreifen konnten. Meine Symphyse hat sich beruhigt und lässt mich wieder so gut wie schmerzfrei gehen, und das allerletzte geburtsbedingte Wehwehchen verheilt auch gerade noch. </p>
<p>Das Zwuckelmädchen ist also gerade mal sechs Wochen alt und ich fühle mich zu 90% blendend. Daran hat ganz sicher der Mann seinen Anteil, der noch weitere drei Wochen hier sein wird, bevor wir uns an einen Arbeitsalltag ohne ihn gewöhnen müssen. Schon sehr praktisch, wenn auf zwei kleine Kinder wenigstens anfangs auch zwei Erwachsene kommen. Ansonsten ist hier bisher nicht viel passiert. Wir vier faulenzen so vor uns hin, könnte man sagen. Wir stehen auf, wenn wir ausgeschlafen haben, essen, wenn wir gerade hungrig sind und gehen schlafen, wenn wir müde sind. Dazwischen gibt es viel Vorlesen, Spielen, Kochen, Weihnachtsgeschenkplanungen, und den ein oder anderen Ausflug in die Welt da draußen zum Einkaufen, in Restaurants, auf den Spielplatz. Keine Zeiten, so gut wie keine Verpflichtungen, kein Stress. Und die Zwuckelina macht sich einen Ruf als unkompliziertes Baby und ist einfach immer auf einem unserer Arme dabei, ob Tag oder Nacht. Mehr scheint sie nicht zu brauchen. </p>
<p>Natürlich ist es wie immer, wenn ich viel zu lange nicht gebloggt habe: es gäbe so vieles zu erzählen. Vom Zwuckelmädchen, das sich mit fünf Wochen bereits den zweiten richtigen, grünschnodderigen Schnupfen eingefangen hat &#8211; offenbar das Los der Zweitkinder, die überall hin mitgeschleppt werden. Von Geschwistern. Geschwister sind so toll! Ich könnte den ganzen Tag hier sitzen und dem Knirps dabei zusehen, wie er stolzer großer Bruder ist. Davon, dass der Mann und ich noch nie so lange am Stück so gut wie immer zusammen waren und wie schön das ist. Von den riesigen Unterschieden zwischen den beiden Geburten und den beiden Wochenbettzeiten. Vom Knirps und seinen Spielen. Vom Knirps und seinem Rest Eifersucht, der immer noch dann ausbricht, wenn er müde ist und der Mann die Zwuckelina auf den Arm nimmt, und davon, wie der schon so große Knirps diese Situationen manchmal ganz überraschend selber auflöst. Von der Zwuckelina, die jetzt lächeln gelernt hat und uns mit weit aufgerissenen Augen und freudigem <em>enggggg</em> den ganzen Tag anlacht &#8211; wenn sie nicht gerade schläft, was viel öfter vorkommt, genau genommen immer noch etwa 17-20 Stunden am Tag. Von den Nächten im großen Familienbett, die so entspannt sind und davon, dass wir tatsächlich fast immer ausgeschlafen sind. </p>
<p>Manches davon werde ich vielleicht noch schreiben, und anderes wird unter den Tisch fallen, wie es eben gerade kommt. Aber wir sind auf jeden Fall noch hier irgendwo. </p>
<p>Noch drei Wochen bis zum Alltag. Und die werden wir genießen. </p></p>
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		<title>Optimistisch</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 08:42:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schussel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwuckelina: 11 Tage alt Knirps: 2 Jahre, 8 Monate und 13 Tage alt So ganz ohne ein paar kleine Stolpersteinchen will das Wochenbett bei uns wohl nicht vorbeigehen. Aber bisher sind es nur kleine Stolperkiesel. Nicht mehr. Direkt nach der Geburt blieb ich wegen verzögerter Gebärmutterrückbildung eine Nacht in der Klinik. Sie blieb ewig zwei &#8230; <span class="more-link"><a href="http://schussel.wordpress.com/2011/10/22/optimistisch/">Weiterlesen &#187;</a></span><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schussel.wordpress.com&amp;blog=4395503&amp;post=1628&amp;subd=schussel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Zwuckelina: 11 Tage alt</em></p>
<p><em>Knirps: 2 Jahre, 8 Monate und 13 Tage alt</em></p>
<p>So ganz ohne ein paar kleine Stolpersteinchen will das Wochenbett bei uns wohl nicht vorbeigehen. Aber bisher sind es <em>nur</em> kleine Stolperkiesel. Nicht mehr. </p>
<p>Direkt nach der Geburt blieb ich wegen verzögerter Gebärmutterrückbildung eine Nacht in der Klinik. Sie blieb ewig zwei Finger über dem Nabel stehen, wo sie längst nicht mehr hingehörte, und auch 20 Stunden Oxytocin-Tropf konnten daran kaum etwas ändern, so dass ich gewissermaßen mit einem &quot;<em>wird schon passen</em>&quot; dann doch entlassen wurde. Zuhause ging das dann trotz sämtlicher Hebammentricks und Hausmittelchen so weiter, bis hin zu einem ordentlichen Wochenflussstau von Tag 5 bis 8 und einem erneuten Arztbesuch. Da gestaute Wundflüssigkeiten nicht wirklich lustig sind, bekam ich die letzten Tage ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Methylergometrin">kräftiges Medikament</a>, das den Stau auch fürs erste eindrucksvoll innerhalb von Minuten auflöste. Hoffen wir, dass es so bleibt. Das ganze hatte außerdem etwas gutes: da die Arztpraxis fast neben meinem Lieblings-Sushimenschen liegt, musste ich eben zum zweiten Mal in einer Woche unbedingt Sushi essen. Und ich könnte schon wieder. </p>
<p>Unschön an dem Zeug ist nur die Packungsbeilage. Ich weiß, man liest keine Packungsbeilagen und macht sich erst recht nicht verrückt damit, eigentlich bin ich die erste, die sowas sagt und Vorträge über Statistik und Wahrscheinlichkeiten hält. Im Wochenbett allerdings scheine ich da ein klein wenig empfindlicher zu sein. Gerade dann, wenn sich einige der gar nicht harmlosen Nebenwirkungen auf den gestillten Säugling beziehen und die fachlichen Meinungen zum Thema Stillen mit diesem Medikament von &quot;einfach weiter&quot; bis hin zu &quot;mindestens drei Stunden Pause&quot; zu &quot;geht nicht für stillende Mütter&quot; reichen. Nach Absprache mit Hebamme und Ärztin gibt es nun also nach jeder Einnahme drei bis vier Stunden Stillpause, und da das Zwuckelmädchen davon gar nichts hält, pumpe ich kurz vorher für diese Zeiten ab. Wir haben uns <s>von der Werbung kräftig beschwatzen lassen</s> einen extrasuperdurchdachten <s>sauteuren</s> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003ZJOJVO/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=schusselplapp-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003ZJOJVO">Spezialsauger</a> gekauft, der die Gefahr einer Saugverwirrung für die ganz Kleinen verringern soll, weil er nur mit stillähnlicher Saugtechnik funktioniert. Nach dem ersten Flaschentag, an dem die Zwuckelina sich anschließend an der Brust reichlich blöd angestellt hat (klar, das Zeug tropft ja selbst ohne Saugen aus der Flasche einfach in den Mund), schien mir die Ausgabe akzeptabel, und sie trinkt jetzt wieder vernünftig. Was bin ich froh, wenn dieses ganze Abpumpen-Kühlstellen-Aufwärmen-Füttern-Uhrzeitbeachten morgen hoffentlich ein Ende hat. Stillen ohne Zeiten und Pläne ist so wundervoll bequem und einfach!</p>
<p>Seelisch bin ich bisher relativ stabil. Tagsüber ist alles gut. Es sind die Abende, an denen ich ein wenig näher an den gefährlichen Klippen der Depression entlangtaumele. In den letzten Tagen kommt mit Einsetzen der Dämmerung auch die Unruhe vorbei. Ich werde extrem geräuschempfindlich &#8211; nicht gerade praktisch mit einem lebendigen Zweijährigen, der manchmal eine Aufforderung zum leise sein eher als lustiges &quot;wer kann lauter&quot;-Spiel versteht. Ich mache mir Sorgen, völlig übertriebene und haltlose Sorgen. Da klingelt das Telefon und ich bin ein paar Sekunden fest davon überzeugt, am anderen Ende müsse das Labor vom Neugeborenenscreening sein und uns die Nachricht einer unheilbaren Krankheit überbringen. Das Zwuckelmädchen sieht an diesen Abenden viel gelber aus, als sie eigentlich ist, und ich sehe uns schon wieder in der Klinik bei Phototherapie wegen Gelbsucht wie beim Knirps. Überhaupt sehe ich nur Gefahren und Risiken und ganz schlimme Dinge, die uns passieren könnten. (Der Mann darf jetzt bald meine Post vorlesen, denn an so einem Abend hilft der Werbebrief der Risikolebensversicherung mit der fetten Überschrift &quot;<em>Morgen könnte es schon zu spät sein!</em>&quot; wirklich nicht weiter.) Entscheidungen werden dann unmöglich, auch wenn es nur um die Frage geht, welchen Tee ich denn möchte, die Tränen sitzen locker und die Nerven sind zum Zerreißen gespannt. </p>
<p>Aber noch (&quot;Noch?&quot;, fragte die Ärztin ganz zu Recht, &quot;wir gehen doch einfach davon aus, dass es jetzt so bleibt, basta!&quot;) sind es nur die Abende und wir haben das Gefühl, das Ganze unter Kontrolle zu haben. Die Hebamme kommt weiterhin jeden zweiten Tag, damit jemand von Außen mich im Blick behält. Im Zweifelsfall wird an solchen Tagen eben Essen bestellt statt gekocht, der Mann nimmt mir das Zwuckelmädchen ab, schaltet alle Lichter im Haus ein und massiert mich ausgiebig, sobald die beiden schlafen. Das funktioniert. (Jetzt hätte ich schon wieder fast &quot;noch&quot; geschrieben. Man ist so ein wenig in Wartestellung mit dieser ganzen Sache. Ich kann gar nicht anders, als mich kritisch zu beäugen. Aber jeder Tag weiter ist ein gutes Zeichen. Unsere Psychiaterin in der Hinterhand sagt, dass statistisch gesehen in den meisten Fällen die Depression zum selben Zeitpunkt kommt, wie beim ersten Mal, bei mir also innerhalb dieser ersten zwei bis vier Wochen. Später gibt es keine Garantie, aber das Risiko sinkt.)</p>
<p>Dem Zwuckelmädchen selbst geht es ganz wunderbar. Sie trinkt viel und schnell und schläft ansonsten meistens. Neugeborene schlafen angeblich bis zu 20 Stunden, meine schlafen offenbar mindestens 22, solange sie Körperkontakt bekommen. Immerhin kann sie auch schon ein paar Momente ohne Körperkontakt irgendwo liegen, und manchmal schläft sie so sogar für zwanzig Minuten. Ansonsten ist Bauch an Bauch die bevorzugte Position für Tag wie Nacht. Seit neuestem ist sie morgens auch mal ein oder zwei Stunden am Stück wach, am liebsten dann, wenn der Knirps in der Nähe ist und sie unterhält. Der wiederum tut sich gelegentlich für ein paar Momente schwer mit der neuen Situation, ist dann aber anschließend der wundervollste große Bruder, den man sich vorstellen könnte. Er hat kein Problem damit, mich zu teilen &#8211; seit dem Abstillen ist er recht papafixiert. Den Papa dagegen würde er manchmal lieber für sich behalten. So kann es dann vorkommen, dass schon die Ankündigung des Mannes, die Zwuckelina zu wickeln, den Knirps außerordentlich wütend macht und brüllend auf dem Boden wälzen lässt (&quot;<em>Ich brauche beeeeide Papas Arme</em>!&quot;). Keine halbe Minute später allerdings klettert er ganz selbstverständlich auf das Regal neben dem Wickeltisch, hält seiner Schwester die Hand und kommentiert jede ihrer Bewegungen liebevoll. Manchmal singt er auch für sie, <s>drischt auf sein Glockenspiel ein</s> spielt ihr etwas auf dem Glockenspiel vor oder schleppt seine Duplobauten nach oben, um sie ihr vorzuführen. Dort oben sitzt er fast bei jedem Wickeln, so dass das Zwuckelmädchen mittlerweile schon jedesmal den Kopf nach links dreht und mit großen Augen offenbar auf ihn wartet. Zum Schmelzen, auch wenn ich auf die vorhergehenden Wutanfälle verzichten könnte. Außerdem muss er unbedingt alles haben, was sie hat: ihre Fleecedecke ist besser als seine, ihr Beistellbett sowieso, und ihre Socken will er auch tragen. Aber mit viel Geduld und Zeit, die wir zum Glück jetzt haben, wird er da schon hineinwachsen. In den meisten Momenten jedenfalls kümmert er sich rührend. (&quot;<em>Mama, die will son wieder bei dir tinken, sie hat drad mit dem Mund so an Papas T-Shirt demacht! Sneeeeell, tomm</em>!&quot; oder &quot;<em>Mama, die hat delächelt, weil ich ihr die Hand dedeben hab</em>!&quot; oder <em>&quot;Ich pass auf sie auf, wenn Du aufn Tlo bist!</em>&quot; oder &quot;<em>Hallo Zwuckelina, hier bin ich, ich bin doch da, muss du dar nich weinen, shau!</em>&quot;)</p>
<p>Bis auf die Stolperkieselchen ist also alles, alles wirklich gut. Grund für Optimismus auf unserer Seite. Und der Rest wird sich mit viel Herbstsonne (dieses Wetter ist der Wahnsinn!), Sushi und Hirtentäscheltee auch noch erledigen. </p>
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		<title>Zwuckelina</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 07:57:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schussel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Twitterspatzen haben es ja längst von den Dächern gepfiffen, jetzt also endlich auch ganz offiziell hier: Seit Dienstag morgen, dem 11.10.11, sind wir sehr glückliche Eltern eines gesunden Zwuckelmädchens. (Ihr seht, ich habe mein symmetrisches Datum gekriegt. Ha! 09.02.09 und 11.10.11) Sie schläft wie fast alle Neugeborenen viel, hat die garantiert weichsten dunklen Flaumhaare &#8230; <span class="more-link"><a href="http://schussel.wordpress.com/2011/10/16/zwuckelina/">Weiterlesen &#187;</a></span><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schussel.wordpress.com&amp;blog=4395503&amp;post=1627&amp;subd=schussel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Twitterspatzen haben es ja längst von den Dächern gepfiffen, jetzt also endlich auch ganz offiziell hier:</p>
<p>Seit Dienstag morgen, dem 11.10.11, sind wir sehr glückliche Eltern eines gesunden Zwuckelmädchens. <em>(Ihr seht, ich habe mein symmetrisches Datum gekriegt. Ha! 09.02.09 und 11.10.11)</em></p>
<p align="center"><img hspace="5" alt="IMG 5470" src="http://schussel.files.wordpress.com/2011/10/img_5470.jpg?w=450&#038;h=596" width="450" height="596" /></p>
<p>Sie schläft wie fast alle Neugeborenen viel, hat die garantiert weichsten dunklen Flaumhaare der Welt und ist ein insgesamt sehr friedliches Baby. Wenn es hoch kommt, wird hier vielleicht 2 Minuten am Tag geweint. Meist beim Wickeln. Ansonsten reicht es, wenn man sie alle ein bis drei Stunden nach Wunsch stillt (Schnellstillbaby, übrigens, braucht nur 5-20 Minuten!) und den Körperkontakt rund um die Uhr nicht abreißen lässt. Wenigstens ein Knirpsfinger zum Festhalten muss schon sein. Sie kann die drolligsten Grimassen ziehen &#8211; am schönsten finden wir die groß aufgerissenen, schielenden Augen zusammen mit einem spitzgeformten Mund, als würde sie ständig &#8222;Oh!&#8220; sagen wollen.</p>
<p>Irgendwann wird es bestimmt eine Langversion rund um die Ereignisse der Geburt geben, schon alleine, weil <em>ich</em>  alles aufschreiben möchte. Für den Anfang versuche ich mich an einer meiner berüchtigten halblangen Kurzversionen.</p>
<p>Nachdem sich die Vielleicht-Wehen nach der Heimkehr des Mannes recht schnell als echte entpuppten, die auch gut stärker wurden, verabredeten wir uns für den Abend im Geburtshaus. Stimmungsvoll vorbereitet war dort alles und die Hebamme erwartete uns, ganz wie geplant. Mit der Fahrt wurden die eigentlich schon kräftig zu veratmenden Wehen allerdings schwächer und seltener. Also Ankommen, Wanne, Abwarten, Eisenkraut; nach einem Spaziergang und einem Schotteneis waren sie wieder regelmäßig und kräftig da. Nur leider nicht oft genug auf lange Sicht.</p>
<p>Über die Nacht hinweg haben wir also veratmet, vertönt, gewartet, akupunktiert, Zäpfchen gegeben, weiter gewartet und veratmet und gejammert und geaaaahhht. Kräftige Schmerzen, aber ich fand mit dem Mann Wege, damit einigermaßen umzugehen. Aber eben auch noch nicht genug. Irgendwann der Vorschlag, etwas Schlaf in den Wehenpausen zu versuchen, weil vielleicht die Erschöpfung bremst. Die beiden haben geschlafen, ich habe in den Pausen gelegentlich gedöst und ein paar Hypnobirthing-Entspannungen durch die Wehen versucht. Erfolgreich, aber vermutlich hat das zu Verwirrung bei der Hebamme beigetragen&#8230; doch davon mehr in der Langversion.</p>
<p>Am Ende war es 3 Uhr nachts und kein Kind da, die Wehen immer noch zu selten, mal alle 5 Minuten, mal viel weniger, mal öfter, aber so schmerzhaft und mittlerweile ja seit 12 Stunden vorhanden, dass mir langsam die Kraft ausging. Auf allen Seiten war der Gedanke, dass es so nicht weitergehen kann. Allerdings mit unterschiedlichen Folgerungen. Ich begann, mir Schmerzmittel irgendeiner Art zu wünschen, nur eine kurze Pause. Noch hielt ich durch, aber ich wusste ja nicht, <em>wie lange</em> ich noch durchhalten müsste. Die Hebamme dagegen war der Ansicht, dass es vielleicht noch keine echten Geburtswehen seien (<em>wie bitte</em>?), oder zu wenige davon, und bot uns an, nochmal nach Hause zu fahren. Das wiederum kam für mich nicht in Frage. Erstens, weil die Wehen wirklich heftig waren, auch wenn es nach außen vielleicht anders aussah &#8211; ich wollte damit nicht daheim sein, eigentlich auch schon nicht im Auto sein. Und zweitens, weil ich das Gefühl hatte: wenn wir jetzt fahren, krieg ich dieses Kind daheim <del>und werde dabei verrückt vor Schmerz</del>. So ein Gefühl eben. Ich bat noch um die erste und einzige Muttermunduntersuchung dieser Nacht, zu diesem Zeitpunkt noch hoffnungsvoll. Aber: 2 Zentimeter. Verdammte <em>zwei</em> Zentimeter nach 12 Stunden, genau wie beim Knirps. Enttäuschung, Wut, Frustration und Verwirrung. Es tat so weh!</p>
<p>Ich bin schon wieder zu ausführlich. Am Ende entschieden wir (bzw. ich), in die Klinik zu fahren. Wir kamen dort gegen halb sechs morgens an, ich mittlerweile ohne jeden Versuch, mich auf die Wehenarbeit zu konzentrieren und entsprechend heulend, fluchend und um mein Leben jammernd vor Schmerz. Die erste Untersuchung in der Klinik ergab 5-6 Zentimeter. Als die von mir ersehnte PDA gelegt wurde, waren wir kurz davor auf 7-8 Zentimeter. Von alleine. Innerhalb von 1,5 Stunden. Und dann wurde auch aus der geplanten Ruhepause mit PDA nichts, weil wir offenbar schon am Beginn der Pressphase standen. So plötzlich. </p>
<p>Meine PDA war so wundervoll leicht, dass die mörderischen Spitzen weg waren, ich aber immer noch gut zu fluchen und zu veratmen hatte, mittlerweile kopflos und dankbar auf Befehl der Hebamme, dass ich mich frei bewegen konnte und dass ich alles spüren konnte. Die Wehen, den ständigen Schmerz, den Kopf, den Durchtritt. Dieses Brennen und der extreme Druck. Ich habe unsere Zwuckelina <em>selbst</em> auf die Welt gepresst, irgendwo zwischen Vierfüßler und Rückenlage, in drei Presswehen und zwei Hustern für den restlichen Körper, 2,5 Stunden nach unserer Ankunft in der Klinik, mit nur einem kleinen harmlosen Riss. Ich bin so verdammt stolz. Auch wenn die Geburt etwas anders verlief als geplant. Sie war gut. Alles war gut. Und wir waren nun zum zweiten mal Eltern.</p>
<p>(Ja. Das war die Kurzversion.)</p>
<p>Wir mussten wegen einer verzögerten Rückbildung meiner Gebärmutter (die gerade immer noch ein wenig Probleme macht) eine Nacht in der Klinik bleiben. Und meine Symphyse macht erwartungsgemäß nach dem Kind-Pressen noch ein paar Schmerzen mehr als vor der Geburt. Die Naht ziept, verheilt aber ordentlich. Und bislang ist meine Seele heil und wird gut gepflegt und beobachtet. (Wir klopfen auf Holz, noch sind es ja erst 5 Tage.)</p>
<p>In den letzten fünf Tagen machen wir es uns hier einfach gemütlich. Wir halten lange Mittagsschläfchen zu viert im Familienbett, essen Vorgekochtes und Liefersushi zur Feier des Tages und tapseln allgemein mit einem ständig verliebten Grinseblick auf dieses wundersame kleine Wesen durch die Welt. Wir lassen uns in unserem unbezahlbaren Garten die warme Herbstsonne auf die Nase scheinen und freuen uns, dass uns die Wochentage gerade völlig egal sein dürfen. Der Knirps ist im Großen und Ganzen sehr stolzer und engagierter großer Bruder, hilft beim Wickeln und passt auf sein Schwesterchen auf, wenn wir aus dem Zimmer gehen, und freut sich über jedes Engelslächeln im Schlaf und ist ganz wunderbar. Nur wenn die Müdigkeit kommt, ist es manchmal etwas schwerer, plötzlich Papas Arme und den Didysling teilen zu müssen. Aber das wird schon.</p>
<p>Ihr werdet also verstehen, dass es bis zu diesem Eintrag so lange gedauert hat. Manchmal ist das Leben einfach zu schön zum Bloggen.</p>
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		<title>Nachmittagsupdate</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 11:14:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schussel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwuckel: immer noch 40. Schwangerschaftswoche, ET-3. Heute morgen war ich ja schlicht und einfach optimistisch, weil irgendwas passiert. Die nächsten Stunden plätscherten so dahin mit mir und dem Knirps, der Mann arbeitet heute. Irgendwann am späteren Vormittag fühlte ich mich allerdings immer mehr unwohl. Keine Wehen, sondern dauerhafte Schmerzen von den Leisten in die Beine, &#8230; <span class="more-link"><a href="http://schussel.wordpress.com/2011/10/10/nachmittagsupdate/">Weiterlesen &#187;</a></span><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schussel.wordpress.com&amp;blog=4395503&amp;post=1625&amp;subd=schussel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Zwuckel: immer noch 40. Schwangerschaftswoche, ET-3. </em></p>
<p>Heute morgen war ich ja schlicht und einfach optimistisch, weil irgendwas passiert. Die nächsten Stunden plätscherten so dahin mit mir und dem Knirps, der Mann arbeitet heute. </p>
<p>Irgendwann am späteren Vormittag fühlte ich mich allerdings immer mehr unwohl. Keine Wehen, sondern dauerhafte Schmerzen von den Leisten in die Beine, und Schmerzen im unteren Rücken. Zwar waren das exakt die Stellen, an denen auch die Wehen beim Knirps damals schmerzten, aber hier war nichts regelmäßiges, sondern nur ein stärker werdender Schmerzmatsch. Ein blödes Gefühl eben. Der Knirps war grundsätzlich sehr kooperativ und baute friedlich einen Mähdrescher nach dem anderen aus seinen Duplosteinen, aber meine Nerven wurden mit steigendem Schmerzlevel immer dünner. Und immer noch fühlte und horchte ich in mich und konnte weder Regelmäßigkeit noch klare Kontraktionen am Bauch erkennen. Todmüde war ich noch dazu. </p>
<p>Irgendwann endete das ganze darin, dass ich den sowieso schon müden Knirps wegen einer Nichtigkeit blöd anherrschte und er beim anschließenden Trösten und Entschuldigen sofort auf meinem Arm einschlief. Pause für mich. Ich schleppte ihn ins Bett und hatte geplant, mich dazuzulegen; allerdings waren die Rückenschmerzen im Liegen noch viel unangenehmer. Auch das kam mir entfernt von den Knirpswehen her bekannt vor. Aber Wehen sind regelmäßig, verdammt, und das hier nicht. </p>
<p>Ich informierte den Mann kurz telefonisch über die Lage und bat ihn, vielleicht schon um 4 nach Hause zu kommen. An jedem normalen Tag hätte ich gesagt, das schaffen wir mit Zähne zusammen beißen bis Feierabend &#8211; aber was, wenn dann gegen Abend richtige Wehen kommen und ich nervlich und körperlich schon da am Ende bin? </p>
<p>Und dann, nach der ersten halben Stunde ohne den Knirps, fiel mir auf, dass die Rückenschmerzen vielleicht doch eine gewisse Regelmäßigkeit haben. Vielleicht hatten sie das schon die ganze Zeit, vielleicht hat sich das erst so herausgearbeitet. Planlos fühle ich mich &#8211; eigentlich dachte ich ja, beim zweiten Kind weiß man, wie sich Wehen anfühlen und wann es wirklich ernst wird. Von wegen. Nie war ich mir unsicherer! Selbst beim Knirps damals war ich mir sicher, als ich nachts wach wurde, noch bevor der Mann mir geglaubt hatte. Jetzt dagegen will ich eigentlich nur, dass mir jemand sagt, was da gerade passiert. </p>
<p>Ich fange also an, die Zeit zu stoppen, interessehalber. (Bei Geburt 2.0 geht das ja beispielsweise <a href="http://contractionmaster.com/">hiermit</a> toll. Tatsächlich: zwar spürte ich immer noch nicht so wirklich, ob der Bauch hart wird, aber die Rückenschmerzen kommen in schönen 5-Minuten-Abständen. Noch ein Anruf beim Mann und, nur so für meine Beruhigung, einer bei der Hebamme. Wie Murphy das so will, hat heute die einzige Hebamme Rufdienst, die ich durch verschobene Termine und Schichtpläne nur einmal getroffen habe &#8211; aber gut. Sie konnte mir natürlich nur sagen, was ich eigentlich schon wusste. Abwarten, ob es stärker wird, vielleicht warm baden, nochmal gut essen und mich ausruhen, so weit es geht. </p>
<p>Genau das werden wir jetzt tun. Der Mann ist mittlerweile hier und lässt mir Badewasser ein, kocht noch ein paar Spaghetti und wartet mit mir ab. Und ich bin mir inzwischen auch sicher, dass es Wehen sind. Echte. Solche wie damals. Die Abstände werden klarer und liegen zwischen 5 und 7 Minuten, der Bauch wird für eine gute Minute ordentlich hart und es zieht mächtig im unteren Rücken, aber alles noch sehr gut erträglich, und man kann sogar noch bloggen und twittern dabei. Jetzt ist also noch die Frage, ob das ganze auf Dauer anhält und kräftiger wird, oder ob es nur eine letzte Übung für einen der nächsten Tage ist. Und dann&#8230;</p>
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