Silvester, so und anders

Nach Rückblicken ist mir, Tradition hin oder her, dieses Jahr so gar nicht. Es wäre nur ein einziges Gejammer und Geseufze.

Aber nachdem ich morgen tatsächlich zu einer Party eingeladen bin, die – trotz Kinderanteil ungefähr gleich Erwachsenenanteil – ihren Namen augenscheinlich verdient hat, nämlich ein Abend mit Essen, einer Schneebar, ausreichend Getränken, mit Freunden für die Großen und auch die Kleinen und man munkelt gar von einem Grill, da war mir danach, spontan auf ein paar andere Silvesterabende zurückzublicken.

Da wäre das schönste Silvester, an das ich mich erinnern kann. 1999. Nicht in Bezug auf die anwesenden Gäste, die waren – pardon – so mittelmäßig und sind letztendlich in meinem Leben auch nicht geblieben. Aber das Drumherum war einfach perfekt. Wir sind damals mit etwa 20 Leuten für eine Woche auf eine große Hütte irgendwo in einem österreichischen Bergdorf gefahren, irgendjemand hatte Connections, kein Urlaubsort. Ich weiß nicht mehr wo, aber ich weiß, dass wir Glück hatten, mit Schneeketten bis ans Ziel gekommen zu sein. Meterhohe Schneeberge am Straßenrand, so wie früher daheim, und ein äußerst uriges Holzhaus mit großem Kachelofen und kleinen Schlafkammern. Die maximal 50 Dorfbewohner kannten uns nach den ersten zwei Stunden und dem ersten Besuch im Tante Emma-Laden als „die Deutschen im Haus“. Das einzige Gasthaus im Dorf antwortete auf die Frage, ob sie denn Neujahr geöffnet hätten, nur – na, wenn wir das wollen, dann schon. Und was wir denn essen möchten, sie würden dann das Fleisch dafür bestellen, Kalb vielleicht? Dann Kalb. Wir hatten quasi unseren privaten Koch.

Wir spielten dort tagelang am Kachelofen Karten, aßen ganz hervorragende Hausmannskost im Gasthof und nicht ganz so hervorragende Nudeln vom holzbefeuerten Herd, tobten viel mit Schlitten im Schnee herum, und zum Jahreswechsel war bei sternenklarem Himmel das Feuerwerk im Tal von oben zu bewundern. Es war perfekt.

Der schrecklichste Silvesterabend – 1997. Ich hatte mich von meinen AuPair-Freundinnen breit schlagen lassen, den Abend in einem Club in DC zu verbringen, ich glaube, er hieß „The Cellar“. Spaßig fand ich diesen Ort schon beim ersten mal nicht, Disko-Club-Tanzschuppendings war generell nicht mein Ding, und dann war das ganze auch noch teuer. Aber da sei ja das Buffet mit drin, und überhaupt, diesmal wird alles besser, und was sollte ich auch an Silvester alleine, während meine Freundinnen dort feiern? Gut. Das Buffet taugte nicht einmal zum satt werden und bestand im wesentlichen aus Chips, der Eintritt war wirklich unfassbar hoch, ich wurde den ganzen Abend von besoffenen Typen angefasst und angedingst, meiner Freundin durfte ich schon gegen 22 Uhr die Haare beim Kotzen halten, wo uns dann gleich noch irgendwelche Drogen angeboten wurden, (thanks but no thanks), der Boden klebte, die Luft war schlecht und die Musik war auch nicht meine. An Mitternacht kann ich mich nicht erinnern, aber das hätte wohl auch schon keinen Unterschied mehr gemacht. Erinnern kann ich mich aber, wie wir dann endlich nach Hause wollten, nach langem Warten eines der heißbegehrten Taxis Richtung Vorort erwischten, dem dann auf einer einsamen Brücke auf dem Potomac bei minus 10 Grad der Reifen platzte. Wir kamen mit einem blauen Auge davon, nur Ersatztaxi kam da keines vorbei, auf Anforderung kam auch keins und Handys waren damals sowieso noch nicht, so dass wir ganz wie in Comedy-Serien bibbernd dem indischen oder pakistanischen oder sowas Taxifahrer beim eher ungeübten Reifenwechseln zusahen. Also, die von uns, die noch nüchtern genug dafür waren. Ich schwor mir noch an diesem Abend, mich nie mehr zu einer „Feier“ in einem „Club“ überreden zu lassen. (Ich habe das auch bis heute eingehalten.)

Und dann gab es noch die Silvesterabende, die außer Konkurrenz laufen. Die wir ganz unspektakulär daheim verbrachten, mit gefüllten Eiern und Frischkäse-Crackern wie früher daheim und mit irgendwas feinem zu trinken und mit Dinner for One und ein paar sentimentalen Rückblicksgedanken, und als beispielsweise 2009 der noch nicht ganz einjährige Knirps dann vom Geböller aufwachte, lagen wir einfach zu dritt bei offenem Fenster im Bett und bewunderten das Feuerwerk.

Solche Abende. Damals.

Aber morgen gibt es immerhin eine Party.

Rutscht gut ins neue Jahr. Hoffentlich diesmal in ein gutes.

Das Glück auf Reisen

Man hört mich derzeit regelmäßig irgendwo tief aufseufzen.

Ich muss wieder mehr reisen, stelle ich fest. Das Reisen fehlt mir so sehr, tippe ich.

Warum? Weil mich Reisen glücklich machen. Ganz tief drinnen, und rundherum. Ja, aber warum? fragt da die Reisemeisterei.

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Zuerst sollte ich mich wohl um Definitionen kümmern. Das Reisen, von dem ich hier schreibe, ist ein Unterwegssein in der Fremde. Die Fremde kann nah oder fern sein, das ist gar nicht übermäßig wichtig. Es ist auch nicht so sehr wichtig, ob ich 3 Wochen unterwegs bin oder ein halbes Jahr, wobei manches Zeit braucht, um sich zu entfalten und einzuschleifen und daher länger manchmal doch besser ist, aber das ist eine andere Geschichte. Es ist auch nicht sehr wichtig, ob man zu Fuß und mit dem Bus und in Herbergen unterwegs ist oder mit dem Zelt oder mit dem Auto, alles hat seine Vor- und Nachteile. Ich meine damit weniger Urlaubsreisen mit einem einzigen festen Ziel (wobei man auch dort auf gewisse Weise eine Reise leben kann).

Also kurz: Reisen = anderswo unterwegs sein. IMG 1164

Glücklich macht mich auf Reisen, dass ich flexibel bin. Mir gefällt das Wetter hier nicht? Dann ziehe ich morgen weiter. Die Landschaft ist atemberaubend schön? Dann bleibt man eben fünf Tage, zehn Tage, statt nur zu übernachten. Ich kann jeden Tag neu entscheiden, ob mir der Ort gefällt, der Übernachtungsplatz, die Preise, die Nachbarn. Ich muss keinen Plan einhalten und lebe ganz wörtlich in den Tag hinein. Beschränkungen sind höchstens das Wetter, Busfahrpläne, Öffnungszeiten, Krankheiten, Kinderlaunen, aber eigentlich findet sich immer sofort ein Plan B. Gegessen wird, was der jeweilige Ort hergibt, mal frisches Gemüse in Unmengen vom Stand am Wegesrand, mal das Menü in der Stadt, mal Nudeln vom Campingkocher. Man hat fast alles immer bei sich, das vereinfacht Ausflüge und Planänderungen. Es ist hilfreich, sich auch schnell davon frei zu machen, bestimmte Routen unbedingt abzufahren oder bestimmte Sehenswürdigkeiten gesehen haben zu müssen. Alles kann, nichts muss.

Glücklich macht mich, dass das Reisen meinen Kopf frei macht. Der Grund dafür ist wohl ein bißchen all das, was unter dem ersten Punkt steht. Zuhause habe ich Termine, Zeiten, zu denen Dinge erledigt sein wollen. Zuhause kann ich zwar davon Urlaub nehmen, aber dann meinen Nachbarn oder dem Wetter nur in Grenzen entfliehen. Die ToDo-Liste kann ich zwar ignorieren, aber sie steht in Form von unausgepackten Umzugskisten und vollgeräumten Wäscheschubladen und Papierstapeln auf dem Tisch doch immer vor meinen Augen. Das alles verschwindet recht schnell, sobald ich eine Weile unterwegs bin. Und da ich ja die kleinen Unbequemlichkeiten – zu warm, zu kalt, zu langweilig – einfach durch Weiterziehen ändere, kann ich mich auf anderes konzentrieren. Auf Träume. Bücher. Gespräche. Mich. Partner. Die Kinder. Was eben gerade passt. Ich fühle mich unterwegs meist sehr ruhig und ruhend, selbst wenn es rein äußerlich manchmal anstrengend scheint. Womit ich wieder an dem Punkt bin: ich brauche das Reisen.

Kritische Geister meinten übrigens schon mal, das wäre eine Illusion, eine Scheinflucht vor meinen eigenen Problemen. Schließlich müsse ich ja nach der Reise irgendwann wieder zurück zu den Nachbarn, dem Wecker, der ungestrichenen Küche und der Steuererklärung mit dem Papierstapel. Es ist aber so: erstens ist „muss“ ein fragliches Wort, wie einem spätestens beim dritten Langzeit-Aussteiger klar wird, den man unterwegs trifft. Ich will (bisher) zurück, weil ich ganz gern ein sicheres Einkommen habe, feste Freunde, ein eingerichtetes Zuhause, ganz zu schweigen von so Kleinlichkeiten wie deutscher Krankenversicherung und – mittlerweile – Kinderbetreuung. Zweitens ist es keine Flucht, ebensowenig wie der Feierabend eine Flucht vor dem Arbeitstag ist. Es ist eine ganz bewusste Auszeit, ein Abschnitt zum Auftanken, der mir gut tut. Das aber nur am Rande.

IMG 1343Glücklich macht mich die viele Natur auf Reisen. Beim Camping oder Wandern ist das gewissermaßen per Definition inbegriffen, morgens riecht es nach Gras und Tau, abends riecht es nach Sonnenuntergang, man riecht das Wetter und sieht die Sterne. Aber auch, wenn ich nicht draußen übernachte, bin ich wesentlich mehr im Freien. Zuhause hat man drinnen Platz und unendliche Beschäftigungsmöglichkeiten (oder auch Beschäftigungsnotwendigkeiten), die unterwegs weg fallen. Bei 10qm Herbergszimmer flüchtet man zwangsläufig irgendwann. Und von den unbekannten Landschaften und Orten, die man neugierig erkunden will, habe ich noch nicht mal angefangen. Frische Luft tut mir gut, frische Luft macht mich morgens wach und abends müde und macht meine Lungen frei. Außerdem entspannt mich weites Grün und bewegtes Wasser und starker Wind, und zumindest die zwei letzteren sind an vielen Orten häufiger als hier in Bayern.

Glücklich macht mich, dass Reisen verbindet. Zuhause hat man sich gemütlich eingerichtet, vielleicht mit Freunden, Nachbarn, Familie. Manche treffen auch in der Heimat regelmäßig ganze Horden neuer Leute; ich gehöre eher zu den Menschen mit kleinem Freundeskreis und kuschligem Sofa, und das ist auch in Ordnung so. Unterwegs ist das jedoch alles anders. Unterwegs hat man Fremde in der Herberge mit am Frühstückstisch oder im Bad, die Nachbarn stehen auf dem Campingplatz ohne Sichtschutz nur drei Meter weiter, und Kinder spielen sowieso nach zehn Minuten über jede Sprachgrenze hinweg. Man kennt sich nicht aus und ist auf die kleinen Tips angewiesen, die Einheimische und Erfahrene fast immer gerne weitergeben. Der Kontakt zu anderen wird notwendiger, aber auch viel einfacher und unmittelbarer. Ich brauche jedesmal einige Tage, bis ich mich da hineingefunden habe; dann stelle ich zu meinem Erstaunen fest, dass mein Selbstbewusstsein täglich steigt, dass ich viel problemloser Leute anspreche und Geschichten erzähle. Sogar in holprigen Fremdsprachen. Ich habe diesen Effekt noch nicht komplett durchschaut, aber er tut gut. Und manchmal trifft man Freunde, die man Jahre und Jahrzehnte behält.

Glücklich macht mich, dass das Reisen relativiert. Nicht alles, aber doch vieles. Fast zwangsläufig ist man zum Beispiel mit wenigen Dingen unterwegs; im Wohnmobil noch mit mehr als beim Rucksack, aber immer deutlichIMG 0041 eingeschränkt gegenüber dem normalen Wohnalltag. Weniger Unterhaltung, weniger Kleidung, weniger Kochutensilien, weniger Werkzeug. Man lernt recht schnell, welche dieser wenigen Dinge man auch noch hätte daheim lassen können, weil sie einfach nicht wichtig sind. Und man lernt am allerschnellsten, was man wirklich braucht, um sich wohlzufühlen. Die „Konzentration aufs Wesentliche“ klingt nach platter Weisheit, trifft es aber doch erstaunlich gut. Reisen relativiert auch die „kleinen Aufreger“. Schlechtes Wetter beispielsweise. Natürlich sind fünf Tage Dauerregen sehr unangenehm, beim Zelten etwa ganz unmittelbar unangenehm. Aber was hilft’s? Am Ende macht man es sich doch mit Schlafsack und Kerze und gutem Käse (seit Kindern: zusätzlich mit Schaufeln und Matschsachen) am Zelteingang gemütlich, bleibt zwei Tage länger, damit der Schlamm trocknen kann, und macht irgendwie das beste draus. Oder man fährt weiter. Oder man lacht mit den gerade kennengelernten Nachbarn. Und letztendlich lernt man unterwegs gelegentlich, die kleinen Dinge zu schätzen. Weiches Toilettenpapier. Trockene Füße. Warmes Wasser zum Waschen. Trinkwasser in unbegrenzter Menge.

IMG 1103Glücklich macht mich, dass Reisen mich aus meiner Filterblase holt. Natürlich wissen wir alle, dass man anderswo anders lebt und die Welt anders aussieht als vor der Haustür. Es selbst zu erleben ist aber nochmal eine ganz andere Kategorie. Das gilt für Dinge, die man daheim einfach nicht erleben kann – einmal vor dem Grand Canyon oder auf der endlosen Atacama-Hochebene stehen – aber auch für unzählige Kleinigkeiten, an die man noch nie gedacht hat, weil es einfach bislang keinen Anlaß gab, darüber nachzudenken. Beispielsweise die freundlichen Aufforderungen in Südamerika und China, das Toilettenpapier in die Mülleimer statt die Schüssel zu werfen. Man staunt, und dann denkt man darüber nach, wie unselbstverständlich ein Abwassersystem offenbar ist, das große Mengen Papier verträgt. Oder: andere Länder und der ganz andere Umgang mit Kindern. Mit Essen. Mit Geld. Mit Zeit. Mit Familie. Andere Prioritäten, andere Sitten. Man sieht Klischees in Grundzügen bestätigt und doch komplett widerlegt. Man sieht das, was man zuhause gedankenlos hingenommen hat, ob Gutes oder Schlechtes, manchmal in überraschend neuem Licht. Das wirkt nach, und oft dauerhaft.

Glücklich macht mich, neues zu sehen. Das gilt nicht nur auf Reisen. Aber wo hat man in so kurzer Zeit so viel Möglichkeit, neues zu erleben? Neue Menschen, neue Landschaften, neue Sprachen, neues Essen, neue Farben, neue Pflanzen, im Grunde ist unterwegs jeden Tag alles neu. Ein Feuerwerk von Eindrücken. Ich sauge sie auf wie ein Schwamm und zehre davon buchstäblich Jahrzehnte. Warum es immer neues sein muss, wo doch auch der eigene Garten und die eigene Stadt daheim schön sind? Ja, warum lesen wir immer neue Bücher, wenn doch das erste Buch damals schon ganz gut war? Entdecken und Lernen macht mich glücklich.

Das alles ist mein Glück auf Reisen. Das und tausend kleine und große Dinge, die ich jetzt vergessen habe oder hier keinen Platz mehr haben oder für die ich schlecht Worte finde. Aber das Glück, das ist keine Frage.

Ich muss wieder weg. Bald.

2013-Rückblick-Stöckchen

Ja, ich hab das ganze Jahr und länger so gut wie nicht gebloggt.

Ja, mir ist trotzdem nach meinem Rückblickstöckchen.

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
4.

2. Zugenommen oder abgenommen?
weder noch.

3. Haare länger oder kürzer?
Vielleicht ein bisschen länger, aber kaum merkbar.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Kurzsichtiger, weil immer noch nicht beim Augenarzt, und auch sonst irgendwie.

5. Mehr Kohle oder weniger?
Verdient – mehr. Endlich die Gehaltserhöhung bekommen, die gefühlt schon lange fällig war.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Denselben und trotzdem einen besseren, weil zunehmend mehr Erfahrung, mehr Erfolge, mehr Verantwortung.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Viel gespart und gerechnet und trotzdem viel mehr. Zwei Wohnungen hauen rein.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Einen Kindergartenplatz für Zwuckel 2014. Ein Päckchen mit Duschgel, Wasserball, Schlüsselanhänger.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Hm. Etwas mehr. Mehr mit den Kindern draußen gewesen, mehr zu Fuß gegangen, Fahrrad gekauft.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Wenige. Bei den Kindern fast keine.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Der November. 4 Wochen krank, zwei davon krankgeschrieben und fix und fertig, Eitrige Nebenhöhlen, Würmer, Bronchitis, Rückenschmerzen, alles was man so in einen Monat reinkriegt.

12. Der hirnrissigste Plan?
Aus Unentschiedenheit und ähnlichem das ganze Jahr keinen Urlaub zu nehmen.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Alleine leben mit Kindern.

14. Die teuerste Anschaffung?
Neuer PC. Und die zweite Wohnung.

15. Das leckerste Essen?
Weihnachtsessen im Job war fein. Ansonsten schwärmte ich dieses Jahr sehr für einfache Perfektionen wie „warmes, frisches Butterbrot“.

16. Das beeindruckendste Buch?
Mein Leben ohne Gestern, Lisa Genoveva. Keine hohe Literatur, aber eindrücklicher Roman zum Thema Alzheimer.

17. Der ergreifendste Film?
keiner. Wenn Filme, dann nur Unterhaltung, aber nichts ergreifendes.

18. Die beste CD?
The essential Simon and Garfunkel. Zweifellos nicht aus diesem Jahr, aber ich habe sie jetzt gekauft und oft gehört.

19. Das schönste Konzert?
keins. 

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Zwuckel.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
der ganzen Familie. oder im Februar mit der weltbesten Freundin.

22. Zum ersten Mal getan?
Mit Kindern alleine gelebt, ein Kind ohne uns in den Kindergartenurlaub verabschiedet.

23. Nach langer Zeit wieder getan?
Geflogen, eine Nacht ohne Kinder im Hotel verbracht, Klezmer gespielt, die weltbeste Freundin getroffen, gehäkelt.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Die Trennung. Die Depression, die ihr vorausging. Die anstrengende Zeit alleine, die folgte.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Dass man an Dingen arbeiten kann, dass wir das können, dass es sich lohnt, dass Depression eine Krankheit ist.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Viele kleine. Ich habe dieses Jahr wieder mehr geschenkt, selbstgebasteltes und gekauftes, und offenbar viele Volltreffer gelandet. Macht mich glücklich.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Ein Herz aus Gips, das uns der Knirps vor seinem Kinderurlaub bastelte, damit wir nicht zu traurig sind, wenn er weg ist.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Wohl ein Kindersatz.

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
„Du fragtest nach Perspektiven.“

30. Dein Wort des Jahres?

31. Dein Unwort des Jahres?
Allein.

32. Dein Lieblingsblog des Jahres?
Kaum noch Blogs gelesen. Dennoch: http://www.documentingdelight.com/

33. 2013 war mit einem Wort:
anstrengend.

34. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchem vom vorigen Jahr!
Bitte schön: 201120102009 und 2008 . Ich kann kaum fassen, dass ich 2012 wirklich ausgelassen habe. Tza. 

Guten Rutsch!